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Geschäftsführer Acker verlässt das Krankenhaus

Wolgast/Greifswald Geschäftsführer Acker verlässt das Krankenhaus

Vorstand der Unimedizin nach gestriger Sitzung: Trennung erfolgt im gegenseitigen Einvernehmen

Wolgast/Greifswald. Geschäftsführer Frank Acker verlässt das Kreiskrankenhaus Wolgast. Das teilte gestern Nachmittag der Vorstand der Universitätsmedizin nach einer Sitzung des Gremiums auf Anfrage der OSTSEE-ZEITUNG mit. Damit bestätigen sich zugleich Gerüchte, die seit einigen Tagen klinikintern und in der Wolgaster Öffentlichkeit den Abschied von Acker für die nahe Zukunft vorhersagten.

 

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Frank Acker

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Wie der Uni-Vorstand weiter mitteilte, habe Acker darum gebeten, die Klinik verlassen zu dürfen, um sich außerhalb der Gesundheitsbranche „einer neuen Aufgabe widmen“ zu können. Man bedauere dies, entspreche aber Ackers Wunsch. Acker habe großen Einsatz gezeigt, besonders hinsichtlich des Sanierungskonzeptes. Er sei integer und belastbar gewesen in einer „schwierigen Phase der Umstrukturierung.“

Die Nachfolge werde „in Ruhe geregelt“. Bis dahin soll der ärztliche Geschäftsführer des Krankenhauses, Dr. Thorsten Wygold, unterstützt durch Harald Stender und Prokuristin Monika Arendt, die geschäftliche Verantwortung innehaben.

Dadurch, dass das Krankenhaus in der jüngeren Vergangenheit in die roten Zahlen geraten war, stand Acker immer wieder unter großem Handlungsdruck. Die von ihm mitzuverantwortende Schließung mehrerer Abteilungen hatte für großen öffentlichen Protest gesorgt, der bis heute anhält. Die Neuprofilierung nahm allerdings ebenfalls unter ihm schon Fahrt auf.

Derweil beginnt heute um 9 Uhr im Plenarsaal des Schweriner Schlosses die Anhörung zur Volksinitiative in Sachen Kreiskrankenhaus Wolgast. Dazu geladen sind seitens der Volksinitiative, die weit mehr als die nötigen 15000 Unterschriften gesammelt hatte, unter anderem Wolgasts Bürgermeister Stefan Weigler (parteilos), die frühere Kinderärztin Dr. Brigitte Würfen sowie die Vorsitzende der Bürgerinitiative „Verein zum Erhalt des Kreiskrankenhauses“, Anke Kieser (CDU). Außerdem geladen sind Sachverständige, darunter aus Anklam und Greifswald, der Ärztekammer und von der Gewerkschaft Verdi.

Steffen Adler

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