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Greifswald Gescheiterte Planungen
Vorpommern Greifswald Gescheiterte Planungen
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00:00 15.02.2017
Das Gesellschaftshaus Stralsunder Straße 10 (Straze) erwarb das Petruswerk von der Uni. Jetzt saniert ein Verein das Gebäude.

Vor zehn Jahren erwarb das Petruswerk das stark sanierungsbedürftige frühere Gesellschaftshaus Stralsunder Straße 10 von der Universität. Dort sollten Studentenwohnungen inklusive eines Begegnungszentrums entstehen, kündigte die Firma an.

2010 wurde der Abbruch beantragt. Begründung: die Sanierung sei unwirtschaftlich. Den Abrissabtrag lehnte die Stadt 2012 aber ab, weil mit dem Verein „Kultur- und Initiativenhaus“ ein anderer Investor den Erhalt nach Übernahme zusicherte. Im November 2013 kaufte dann der Verein für 400 000 Euro das Grundstück Stralsunder Straße 10/11 inklusive früheres Gesellschaftshaus.

2009 erwarb das Petruswerk drei Hektar an der Hafenstraße (ehemals Möbelwerk). Ein Jahr später folgten die dortigen städtischen Grundstücke (sechs Hektar) und 2011 der Speicher Marienstraße (Erwerb von privat). Zwischen der Marienstraße und der Straße An den Wurthen sollte auf insgesamt 13 Hektar ein Wohngebiet mit Ein- und Mehrfamilienhäusern entstehen. Die 1,6 Millionen Euro für die kommunalen Grundstücke wurden nicht gezahlt, der Verkauf 2013 rückabgewickelt. In dieser Zeit geriet das Petruswerk in wirtschaftliche Schwierigkeiten und sorgte auch in Österreich für negative Schlagzeilen. Laut Fernando gelang es dem Petruswerk dann, Hyundai als Finanzier ins Boot zu holen. Die Greifswalder Investitionen sollen indes mit Eigenmitteln erfolgen. eob

OZ

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