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Geschichten fürs Museum

Greifswald Geschichten fürs Museum

Berufsschüler entwickelten originelle Hörtexte für Kinder.

Greifswald. Museum sei nicht so sein Ding, gibt Peter Seelig (22) unumwunden zu. Trotzdem ließ sich der angehende Heilerzieher auf ein Experiment ein, das ihn wie sieben weitere Auszubildende der Berufsfachschule Greifswald zu Caspar David Friedrich und Max Pechstein führte. Denn ihre Projektaufgabe lautete, Medien zu entwickeln, die den jüngsten Museumsbesuchern Objekte auf akustische und originelle Weise näher bringen.

Den Audioguide für Erwachsene gibt es im Pommerschen Landesmuseum schon seit Jahren, einen für Kinder noch nicht. „Davon träumen wir schon lange“, sagt Museumspädagogin Ines Darr und nutzte deshalb die Gelegenheit, mit Hilfe der Azubis eine Art Testballon zu starten. Die Heilerzieher in spe beschäftigten sich zunächst intensiv mit fünf Gemälden beziehungsweise Exponaten — darunter auch das mittelalterliche Gerberviertel sowie das Modell des Doppelschraubendampfers „Kaiser Wilhelm der Große“. „Nach Themenfindung und Recherche ging es ans Schreiben der Hörtexte“, berichtet Volontärin Bettina Harz. Auch Sprech- und Stimmtraining mussten sein, denn schließlich sollten die Auszubildenden im Studio des Greifswalder Lokalsenders „radio 98eins“ selbst ihre Geschichten ins Mikrofon sprechen. „Da kam dann auch langsam Fun auf, das macht echt Bock“, gesteht Peter Seelig. Franziska Koch, Vorstandsmitglied und frühere Chefredakteurin des Senders, freuen solche Worte. „Als offener Kanal bieten wir bei solchen Geschichten gern unsere Hilfe an“, versichert sie und will die Hörtexte der Berufsschüler demnächst auch im „Kulturbeutel“ (montags 22-23 Uhr) auf Sendung bringen. Ob die Erzählungen — gepaart mit allerlei Geräuschen — letztlich auf dem avisierten Audioguide für Kinder zu hören sein werden, steht noch nicht fest. Das Vorhaben, so Museumspädagogin Ines Darr, sei umfangreich und erfordere nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Und das müsse erst einmal eingeworben werden.

P. Hase

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