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Gesunder Rücken und bewegte Pausen

Greifswald Gesunder Rücken und bewegte Pausen

Stadtverwaltung Greifswald unterbreitet Mitarbeitern Angebote zur Gesundheitsförderung

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Stefanie Brucki besucht Bernd Kiesendahl in seinem Büro mit dem höhenverstellbaren Schreibtisch, den er bereits seit zwölf Jahren nutzt.

Quelle: Foto: Petra Hase

Greifswald. Bernd Kiesendahl kann ein Lied singen – vom Kreuz mit dem Kreuz. 2005 erlitt der Mitarbeiter der Greifswalder Stadtverwaltung einen Bandscheibenvorfall. Es folgte eine Operation, danach die Reha. „Damals wurde mir empfohlen, fürs Büro einen höhenverstellbaren Tisch zu beantragen“, blickt der 53-Jährige zurück. Das tat er prompt – mit Erfolg. Heute möchte er den Tisch nicht mehr missen: „Ich nutze ihn jeden Tag, arbeite viel im Stehen, hin und wieder im Sitzen. Dafür habe ich einen ergonomischen Bürostuhl. Die Möbel tun mir richtig gut.“

Bernd Kiesendahl ist nicht der einzige im Rathaus, der nach Rückenproblemen in den Genuss einer leidensgerechten Ausstattung kam. Betriebsärztin und Sicherheitsingenieur berieten regelmäßig über Möglichkeiten, Mitarbeiter zu entlasten, die eine vorwiegend sitzende Tätigkeit am Computer ausüben, versichert Stefanie Brucki vom Bereich Personalentwicklung, zu dem auch die betriebliche Gesundheitsförderung gehört. Doch ein neuer Tisch oder Stuhl reichen nicht aus, die Gesundheit der Belegschaft zu fördern. Eine Senkung der Fehltage – 2016 waren die Mitarbeiter im Durchschnitt 24,9 Tage krank – wäre wünschenswert. Was unternimmt die Verwaltung also, um ihre rund 600 Mitarbeiter fit zu halten oder zu sportlichen Aktivitäten zu motivieren?

„Wir befinden uns gerade wieder in der Planung verschiedener Aktivitäten“, sagt Stefanie Brucki. Büroarbeit ohne Rückenschmerzen, gesunde Ernährung und Bewegung oder richtiges Heben und Tragen sollen in Workshops oder an Aktionstagen thematisiert werden. Auch „bewegte Pausen“, etwa mit Gymnastik, stehen auf der Wunschliste. „In der Vergangenheit ist ähnliches schon mehrfach gelaufen“, sagt die 28-Jährige und erinnert beispielhaft an den „Rücken-Aktiv-Tag“, an das Rückencoaching „Bewahren Sie Haltung“ oder an das Entspannungtraining „Leben und Arbeiten im Gleichgewicht“. Diese Angebote fanden während der Arbeitszeit statt und stießen mit Teilnehmerzahlen zwischen 40 und 115 Mitarbeitern auf eine relativ große Resonanz. „Außerdem hatten unsere Mitarbeiter die Möglichkeit, außerhalb der Arbeitszeit Kurse zu belegen, die von der Stadt finanziert wurden“, berichtet Brucki. Dabei handelte es sich um Wirbelsäulengymnastik, Entspannungskurse, Aquafitness oder Nordic Walking ... All diesen Angeboten war gemein, dass sie in Kooperation mit Gesundheitspartnern stattfanden. „Das soll auch künftig so sein“, sagt Brucki. Sobald Schwerin den städtischen Haushalt genehmige, könne die Ausschreibung dieser Leistungen beginnen. Dann werde auch wiederholt ein großer Gesundheitstag initiiert, den der neue Partner mitorganisieren soll. „Den ersten dieser Art mit Fitness-Check, Aktivstrecke und individuellen Beratungen gab es 2011. Daran beteiligten sich 236 Mitarbeiter, das waren 27 Prozent der Belegschaft“, sagt Stefanie Brucki.

Grundlage all dieser Aktivitäten bildet übrigens eine Dienstvereinbarung zur betrieblichen Gesundheitsförderung, die 2014 geschlossen und 2016 novelliert wurde. Eine Arbeitsgruppe kümmere sich um das Thema allerdings schon viel länger.

Fit auf dem Ryck

Sport und Bewegung stehen bei vielen Mitarbeitern der Greifswalder Stadtverwaltung hoch im Kurs. Das stellen sie unter anderem beim traditionellen Drachenbootrennen öffentlich zur Schau: Vor fünf Jahren startete eine Mannschaft aus Rathausmitarbeitern erstmals bei diesem Ryck- Spektakel und erkämpfte sich den 34. Platz. Im vorigen Jahr landeten die „Stempelritter“ schon auf Rang 28. Und 2017?

„Wir nehmen auf jeden Fall wieder mit einem Team teil“, versichert Stadtsprecherin Andrea Reimann. Der Rest ist Training.

Petra Hase

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