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Greifswald Gewro überzeugt mit K.o.-Sieg
Vorpommern Greifswald Gewro überzeugt mit K.o.-Sieg
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00:00 06.12.2017
Teterow/Binz

Horst Femfert, der Cheftrainer des Boxclubs Greifswald strahlte über das ganze Gesicht. Und auch jede Menge Stolz schwang dabei mit. Und das nicht grundlos, denn erstmals in der langen Geschichte des Teterower Weihnachtsturniers konnten die Greifswalder Faustkämpfer den Mannschaftspokal am Ende des Wettkampftages mit nach Hause nehmen – und das auch in einer durchweg beeindruckenden Manier.

„Alle unsere Boxer haben ihre Kämpfe gewonnen. Sie zeigten Erlerntes, gepaart mit Kampfgeist und absolutem Siegeswillen. Genau so will ich das sehen“, zeigte sich Horst Femfert, der seine Schützlinge gemeinsam mit Jürgen Moderhak betreute, vollends zufrieden. Doch so einfach, wie es klingen mag, war es im Endeffekt gar nicht. Denn die Mannschaften aus Hamburg, Lichtenberg und auch Eilbeck waren allein schon zahlenmäßig mit einer weitaus stärkeren Truppe angereist. So galt es, die Kontrahenten nach und nach auszuschalten.

Salman Haidari (Schüler/bis 36 kg) machte dabei den Anfang, boxte anfangs noch sehr verhalten, später dann jedoch äußerst explosiv. Am Ende gewann er einstimmig nach Punkten. Einen starken Eindruck im Ring hinterließ auch Dominik Weinbinder (Schüler/bis 57 kg) bei seinem Sieg über den Lokalmatadoren Maron Schomacher. „Es wird Zeit, dass ich wieder zu alter Stärke finde, um den Übergang zu den Kadetten besser zu verkraften“, so Weinbinder. Mit dem Pokal „Bester Techniker“ im Gepäck sollte dieses Unterfangen schon ein wenig leichter erscheinen.

Felix Becker (Kadetten/bis 48 kg), Agasi Margaryan (Junioren/bis 64 kg), Rafik Harutjunjan (Junioren/bis 54 kg), Ehsan Hosseini (Junioren/bis 57 kg) sowie Robert Stromecki (Jugend/bis 70 kg) verließen den Ring ebenfalls als Sieger. „Ich brauchte erst eine ganze Weile, um in den Kampf reinzufinden, dann jedoch fand ich zu meiner gewohnten Schlaghärte“, war Stromecki zufrieden.

Schon eine Woche zuvor konnten sich etliche Greifswalder Boxer beim Nachwuchsturnier in Binz auszeichnen. Sie verbuchten dort den Pokal für das „Beste Team“. Vor allem der Boddenstädter Gabaret Gewro wusste dabei mit einem imposanten K.o.-Schlag zu überzeugen. „Wir können mit dem Erreichten sehr zufrieden sein. Sowohl in Binz als auch in Teterow sind wir mit viel Power und Selbstbewusstsein an unsere Aufgaben herangegangen“, freute sich Horst Femfert.

Peter Krüger

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