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Greifswald Glühwein oder Glühkirsche
Vorpommern Greifswald Glühwein oder Glühkirsche
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00:00 30.11.2017

Der Weihnachtsmarkt in Greifswald wird aufgebaut, jetzt locken sie wieder: die Glühweinstände. Sich nach der Arbeit mit Freunden noch auf ein paar Tässchen zu verabreden, könnte wirklich verlockend sein. Nur leider schenken manche Händler auf den Märkten inzwischen Getränke aus, die zwar „Glühwein“ heißen, aber viel mehr nach Kirsche oder Heidelbeere schmecken – was man im schlechtesten Fall erst dann merkt, wenn man das klebrig-süße Zeug schon auf der Zunge hat.

Ich finde es ja oft lächerlich, wie reglementiert wir in der EU sind. Aber beim Glühwein, muss ich gestehen, schätze ich die eindeutige Rechtslage: In einer EU-Verordnung von 2014 ist festgelegt, dass Glühwein nur dann als „Glühwein“ verkauft werden darf, wenn er ausschließlich aus Rot- oder Weißwein gewonnen, hauptsächlich mit Zimt oder Gewürznelken oder beidem gewürzt wurde und mindestens 7 Prozent Alkohol enthält.

Nichts gegen Kirsch- oder Heidelbeersaft, den man mit Alkohol und Gewürzen versetzt und erhitzt hat: Wer das mag, soll es gern trinken. Aber die Händler sollten doch bitte von „Glühkirsche“ oder „Glühheidelbeere“ sprechen. Damit Menschen wie ich wissen, dass sie das Weite suchen müssen...

OZ

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