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Greifswald Görmin verliert trotz Überzahl
Vorpommern Greifswald Görmin verliert trotz Überzahl
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00:00 15.05.2017
Ueckermünde/Görmin

Neun Niederlagen in Serie und der Absturz auf den 14. Tabellenplatz in der Fußball-Verbandsliga – Aufsteiger SV 90 Görmin rutscht immer weiter in den Abstiegsstrudel. Nach der 2:4-Niederlage beim FSV Einheit Ueckermünde haben die Görminer Kicker nur noch vier Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

Die Görminer haben Personalprobleme. Neben den Langzeitverletzten gab es weitere Ausfälle. Keine einfache Aufgabe für Trainer Achim Schult, trotzdem eine schlagkräftige Truppe auf das Spielfeld zu schicken. „Doch Jammern hilft uns nicht weiter“, sagt der Coach. „Wir müssen eben das Beste aus der aktuellen Situation machen.“ So stand mit Kapitän Stefan Damm ein gelernter Feldspieler im Tor, der jedoch in den letzten Jahren vor allem bei diversen Hallenturnieren schon einen leichten Hang zur Torwartposition erkennen ließ.

Sein Kasten blieb knapp 21 Minuten lang sauber, ehe Ueckermünde zum 1:0 traf. Als kurz vor der Pause das 2:0 fiel, schien die Richtung des Spiels vorgegeben. Doch wenige Sekunden später änderte eine Rote Karte für einen Ueckermünder Spieler die Ausgangslage. Ein wenig mehr als eine Viertelstunde brauchten die Gäste jedoch in Durchgang zwei, um aus der personellen Überzahl auch Kapital zu schlagen. Thomas Gaedtke sorgte in der 63. Minute für das 1:2. Doch acht Minuten vor dem Abpfiff machten die Ueckermünder mit dem 3:1 endgültig alles klar. Da war es dann auch völlig egal, dass Markus Rogee in der 89. Minute den Anschlusstreffer zum 2:3 markieren konnte. Als die Gäste in den letzten Sekunden alles nach vorn warfen, um eventuell doch noch den Ausgleich zu erzwingen, erhöhten die Hausherren mit dem Schlusspfiff noch auf 4:2.

SV 90 Görmin: Damm – Gaedtke, Piper, Martens, Rogee – Lüttjohann, Schulz, E., Schultz, Schulz, A., Hildebrandt (ab 70. Pallas) – Meinzer.

Tore: 1:0 Donges (21.), 2:0 Celeban (37.), 2:1 Gaedtke (63.), 3:1 Celeban (82.), 3:2 Rogee (89.), 4:2 Donges (90.)

Peter Krüger

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