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Greifswald Görminer Kicker vom Pech verfolgt
Vorpommern Greifswald Görminer Kicker vom Pech verfolgt
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00:01 27.03.2017
Kam nur selten am Gegenspieler vorbei: Görmins Stürmer Christoph Brennecke (r.). Quelle: Foto: Peter Krüger

Die Verbandsligakicker des SV 90 Görmin haben ihr Heimspiel gegen den FC Förderkader René Schneider mit 0:3 verloren und sind dadurch einen Platz in der Tabelle abgerutscht. Gegen die „Remiskönige“ der Liga (acht Unentschieden bei je sechs Siegen und Niederlagen) erwischten die Görminer nicht ihren allerbesten Tag.

Und noch mehr als die Niederlage des diesjährigen Aufsteigers schmerzen einige Begleitumstände. Schon nach 60 gespielten Sekunden mussten die Hausherren den 0:1-Rückstand hinnehmen. „Wir sind absolut nicht gut ins Spiel bekommen. Der frühe Rückstand war natürlich ein Nackenschlag für uns. Aber auch in der Folgezeit haben wir nicht so wirklich ins Spiel gefunden“, legte Defensivspieler Stefan Damm den Finger deutlich in die Wunde.

Dann begann das Dilemma hinsichtlich einiger Personalien. Damm musste schon frühzeitig seinen Dienst auf dem Platz quittieren. Ohnehin schon angeschlagen ins Spiel gegangen, musste er schon nach einer knappen Viertelstunde verletzungsbedingt das Spielfeld wieder verlassen.

Ein Großteil schlimmer erwischte es Görmins Torjäger Andreas Bahls, der kurz vor der Halbzeitpause mit einem Gegenspieler derart unglücklich zusammenprallte, dass er den Verlust diverser Schneidezähne zu beklagen hat. Damit war klar, dass Görmin weiter geschwächt wurde, doch das ist gegenüber Bahls das kleinere Übel. Sekunden später fiel dann noch das 0:2. Damit hatten die Görminer Fußballer eine Halbzeit erlebt, die es so bisher noch nicht gegeben hat.

In der Halbzeitpause rauften sich die Gastgeber zusammen. Die Mannschaft war sich einig, mit Beginn der zweiten Spielhälfte druckvoller als noch in Halbzeit eins agieren zu wollen. Dieses Vorhaben funktionierte aber nur bedingt, denn irgendwie wollte an diesem Tag nicht wirklich viel klappen.

Gegen keineswegs überdurchschnittlich gut spielende Rostocker kamen die Hausherren weder in die Zweikämpfe noch funktionierte das Passspiel. „Es war ohnehin eine Verbandsliga-Begegnung auf ganz schwachem Niveau. Dieses Spiel sollten wir so schnell wie nur möglich abhaken und vergessen“, sagt Stefan Damm.

Dass die Kicker des Förderkaders in der 78. Spielminute sogar noch das 3:0 erzielten, spielte am Ende dann keine große Rolle mehr. Drei Gegentore, mehrere Verletzte, null eigene Tore, null Punkte – dieser Sonnabend hätte aus Sicht der Görminer wahrlich besser verlaufen können. Doch wer die Mannen von SV-90-Trainer Achim Schult kennt, weiß, dass es im nächsten Spiel schon wieder ganz anders aussehen kann – und mit Sicherheit auch wird.

Görmin: Passow – Damm (17. Steinecke), Gaedtke, Meyer, Martens – Rogee (64. Hofmann), Lüttjohann, Schulz, Schultz – Brennecke, Bahls (43. Hildebrandt).

Tore: 0:1 Selig (1.), 0:2 Selig (45.), 0:3 Dahnke (78.).

Peter Krüger

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