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Görminer mit Schützenfest zum ersten Verbandsliga-Dreier

Görmin Görminer mit Schützenfest zum ersten Verbandsliga-Dreier

6:0-Erfolg über den TSV Friedland / Gegner während der gesamten Spielzeit in allen Belangen unterlegen / Trainer Schult stolz auf die Leistung seiner Mannschaft

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Der SV Görmin gewinnt sein Verbandsliga-Heimspiel gegen Friedland mit 6:0. Nico Martens überwindet hier nach einer tollen Kombination den Friedländer Schlussmann Michael Vogt zum 3:0.

Quelle: Ronald Krumbholz

Görmin. „Ich kann es noch gar nicht so richtig fassen.“ Mit diesen Worten verlieh Görmins Trainer Achim Schult einen Einblick in seine Gefühlswelt. Während sich seine Schützlinge von ihren Fans für den ersten Sieg in der Verbandsliga feiern ließen, versuchte Schult den 6:0-Erfolg über den TSV Friedland einzuordnen.

Ich bin wahnsinnig stolz auf meine Mannschaft.“Achim Schult, Trainer SV 90 Görmin

Statistik

Görmin: Passow - Damm, Martens, Gaedtke, Piper - Schult, Schulz - Meinzer, Meyer, Rogee (50. Steinicke) - Brennecke (56. Bahls)

Tore: 1:0, 5:0 Meinzer (18., 75.), 2:0 Brennecke (25.), 3:0 Martens (34.), 4:0 Bahls (72.), 6:0 Meyer (78.)

Zuschauer: 230

Schiedsrichter: Robert Kulligowski

„Ich bin wahnsinnig stolz auf meine Mannschaft. Allerdings weiß ich noch nicht genau, ob wir so stark waren oder Friedland so schwach“, analysierte Schult. Es war wohl eine Mischung aus beidem. Die Hausherren agierten von Anfang an souverän, ließen in der Defensive überhaupt nichts zu und setzten auch Schults Forderung, in der Offensive mehr Akzente zu setzen, hervorragend um. Nach dem gegenseitigen Abtasten in den ersten 15 Minuten des Spiels, führte gleich die erste Chance der Hausherren zur Führung: Nachdem Philipp Meinzer im Strafraum von seinem Gegenspieler am Kopf getroffen wurde, verwandelt er den fälligen Strafstoß souverän zum 1:0 (18.). Während der SVG bis dahin vor allem über den Kampf ins Spiel gefunden hatte, ließ er in der Folge den Ball immer besser laufen und erzielten noch vor der Pause zwei weitere Treffer: Aus der Zentrale wurde der Ball zunächst mustergültig auf Christoph Brennecke durchgesteckt, der den Friedländer Torhüter umkurvte und zum 2:0 einschob (25.). Anschließend spielte der starke Kapitän Frank Schult einen langen Ball auf die Außenbahn, den Markus Rogee für Nico Martens querlegte und diesen nur noch zum 3:0 im Tor unterbringen musste (34.). Von Friedland kam in dieser Phase des Spiels überhaupt nichts. Die ersatzgeschwächte Elf fand keine Mittel gegen die dominanten Görminer und wurden im Verlauf des Spiels immer schlechter.

Und trotzdem hätte der Spielverlauf noch einmal kippen können: Nach dem Seitenwechsel kam Friedlands Torjäger vom Dienst, Denis Schmidt (16 Tore in der vergangenen Saison), frei vor Matthias Passow zum Schuss. Der Torhüter des SV Görmin verkürzte den Winkel aber geschickt und behielt im direkten Duell die Oberhand. „Wenn Friedland diese Chance nutzt, verläuft das Spiel vielleicht noch einmal ganz anders“, bekannte Achim Schult nach der Begegnung. Stattdessen waren es die Hausherren, die sich nach der Einwechslung von Andreas Bahls wie in einen Rausch spielten: Immer wieder angetrieben vom starken Domenike-Steven Meyer trafen erst Bahs per Lupfer (71.) und kurz darauf Philipp Meinzer nach einer schönen Kombination über Meyer und Bahls zum 5:0 (75.). Friedland fand in dieser Phase überhaupt nicht mehr statt und zeigte auch keine Gegenwehr mehr. So konnte Philipp Meinzer in der 78. Spielminute völlig unbedrängt mit der Hacke auf Meyer weiterleiten, der den Ball trocken zum 6:0-Endstand verwandelte.

„Die drei Punkte waren heute unser Ziel und das haben wir mehr als überzeugend erreicht. Es gibt eigentlich überhaupt nichts zu meckern, wir hätten höchstens noch ein paar Tore mehr erzielen können“, konstatierte Trainer Schult nach der Partie. Er spielte damit vor allem auf die Chancenwertung in der Phase nach dem Seitenwechsel an, als Bahls (62., 67.) und Meinzer (65.) jeweils alleine vor Friedlands Torhüter Michael Vogt vergaben. Am Ende überwog aber selbstverständlich die Freude über den ersten Dreier der Saison: „Ich bin einfach froh, dass wir uns heute für die tolle Leistung, die wir in den vergangenen Wochen auch schon gegen stärkere Gegner gezeigt haben, belohnt haben“, so Schult. Seine Kicker können am kommenden Wochenende mit breiter Brust zum Rostocker FC reisen.

Chris-Benjamin Beling

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