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Gold und Silber für „Hilda“-Frauen

Köln/Greifswald Gold und Silber für „Hilda“-Frauen

Leah Labudde und Carolin Dold bei Deutschen Kleinbootmeisterschaften erfolgreich / MV-Team holt fünf Medaillen

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Silber für Carolin Dold (l.) und Gold für Leah Labudde (3.v.l.) bei den Deutschen Meisterschaften.

Quelle: Fotos: Jens Dold

Köln/Greifswald. Der Jubel am Fühlinger See in Köln wollte am Sonntagvormittag im Lager des Landesruderverbandes Mecklenburg-Vorpommern nicht enden. Immerhin gab es bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften je zweimal Gold und Silber und eine Bronzemedaille zu feiern.

Im Frauen- bereich ist die Luft noch ein wenig eisiger.“Carolin Dold, Ruderin

Gewichtigen Anteil daran hatten Leah Labudde (18) und Carolin Dold (18) vom Greifswalder Ruderclub „Hilda“. Nach dem Gewinn von EM- und WM-Medaillen im letzten Jahr bei den Juniorinnen starten die beiden Sportlerinnen nun in der offenen Klasse bei den Frauen. „Hier ist die Luft schon noch ein wenig eisiger“ meint Carolin schmunzelnd.

Als umso erfreulicher ist der super Start in Köln zu bewerten. Die beiden jungen, sympathischen Frauen sitzen jeweils mit neuen Zweierpartnerinnen im Boot. Vor den Augen der anwesenden Bundes- und Olympiastützpunkttrainer gelang es beiden Mannschaften, ihr Leistungspotenzial auf den Punkt unter Beweis zu stellen.

Bereits in den Vorläufen konnten die MV-Boote mit Bestzeiten ihre Ambitionen unterstreichen. Der Weg ins Halbfinale war somit eher Formsache. Auch hier trafen beide Mannschaften nicht aufeinander, sicherten sich jeweils erneut mit Siegen den Einzug in das Finale der Deutschen Meisterschaft.

Konzentriert begannen die Wettkampfvorbereitungen bereits um 6 Uhr. Noch hatten die Sportler gut vier Stunden bis zum Start. Noch einmal wurde in den Mannschaften die Renntaktik besprochen, die Boote überprüft, um sich anschließend mental auf das Rennen einzustellen. Auf dem Fühlinger See lag eine gespannte Ruhe.

Dann rief der Schiedsrichter die Boote in die Startbahnen. Das Startkommando — „Achtung, los!“ — halte über den See. Mit schnellen Schlägen trieben zwölf Frauen ihre Zweier auf den Regattakurs. Nach etwa 250 bis 300 Metern wechselten die Crews in den Streckenschlag und schauten das erste Mal nach der Konkurrenz. Schnell waren Leah und ihre Partnerin Friederike (aus Mainz) ins Rennen gestartet.

Sie führten das Feld mit einer viertel Bootslänge an. Diesen Vorsprung konnten die zwei Ruderinnen bis zur Streckenhälfte (1000 Meter) auf etwa eine halbe Länge ausbauen.

Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Carolin mit Zweierpartnerin Laura (Rostock) auf Platz zwei vorgeschoben. An der Spitze entwickelte sich nun ein „Vorpommern-Duell“. „Man kennt sich halt von vielen gemeinsamen Rennen und weiß, wo die Freundin vermutlich ihre Zwischenspurts setzen wird“, berichtete Leah nach dem Rennen. Die beiden Boote mit den Greifswalderinnen an Bord entfernten sich während dieses Kräftemessens Stück für Stück vom Rest des Feldes. Über verdeckte Druckschläge wollte man das Rennen noch vor dem Schlussspurt für sich entscheiden. Trotz eines klasse Endspurts von Caro und ihrer Partnerin, gelang es Leah und Friederike, ihr Boot als erstes über die Ziellinie zu rudern.

Freudig fielen sich die jungen Frauen am Siegersteg in die Arme. Gold und Silber bringen sie mit nach Hause. Dabei richten Carolin und Leah bereits den Blick nach vorne. „Wir wollen in die Nationalmannschaft und bei der Weltmeisterschaft in Rotterdam vielleicht im Achter eine Medaille gewinnen“, sprechen beide wie abgestimmt gleichzeitig ihr Saisonziel aus.

Wir wünschen dafür viel Erfolg!

Von Jörg Labudde

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