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Greifswald Greifswalder Unimedizin ist im finanziellen Zugzwang
Vorpommern Greifswald Greifswalder Unimedizin ist im finanziellen Zugzwang
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16:24 12.07.2018
Marie le Claire, Kaufmännischer Vorstand der Unimedizin Greifswald, im Interview mit der OSTSEE-ZEITUNG. Quelle: Christian Rödel
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Greifswald

Die Unimedizin Greifswald arbeitet intensiv an der Verringerung des Defizits in ihrer Bilanz. Zur aktuellen Erlössituation erklärt Marie le Claire, Kaufmännischer Vorstand: „Einige Kliniken liegen über dem Vorjahr, zum Beispiel in der Psychiatrie, in der Neurologie und der Klinik für Innere Medizin. Bei einigen anderen Kliniken gilt es Rückstände aufzuholen.“ Positive Impulse erhofft sich der Vorstand durch Neuberufungen an der Orthopädischen Klinik und an der Augenklinik.„Die Unimedizin muss keine Gewinne machen, aber auskömmlich arbeiten“, sagt Vorstandschef Prof. Max Peter Bauer. „Während das Minus des Maximalversorgers 2015 bei 14,3 Millionen Euro lag, wurden 2017 minus 5,2 Millionen Euro ausgewiesen.“Hinsichtlich der vielen zusätzlichen Dienststunden, die Ober- und Assistenzärzte leisten, betont le Claire: „Wir haben Beschwerden, wenn Überstunden anfallen und diese nicht durch Freizeit ausgeglichen werden, zum Beispiel wenn bestimmte Stellen nicht besetzt werden können.“ Angesichts des Pflegenotstandes, der Bereiche der Unimedizin lähmt, planen die Hansestädter einen Lehrstuhl für die Schwesternschaft. „Start soll 2020 sein. Greifswald bildet an der Berufsfachschule seit Jahren die examinierte Krankenpflegekraft aus. Die Zahl der Abiturientinnen aber steigt. Diese suchen Studienberufe“, so Pflegevorstand Peter Hingst. Man will den Pflegeberuf „studierbar“ machen. Über lange Wartezeiten, Personalsorgen und den Spagat zwischen Ökonomisierung der Medizin und der Sorge um Patienten sprach OZ mit dem Greifswalder Vorstand.

Penne Volker

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