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Greifswald jubelt: Zur Fußball-EM gibt’s wieder Public Viewing

Greifswald Greifswald jubelt: Zur Fußball-EM gibt’s wieder Public Viewing

Diesmal werden die Partien auf der Festwiese am Helmshäger Berg übertragen / Bis zu 3000 Menschen haben dort Platz / Stadtwerke bieten Shuttlebus zu Deutschlandspielen

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2014 kamen tausende Greifswalder zum Public Viewing auf das AEN-Gelände. Hier jubelt Nik Spiegelmacher beim 1:0 für Deutschland im Spiel gegen Ghana.

Quelle: Peter Binder

Greifswald. im Fußballfieber: Zur Europameisterschaft, die in Kürze startet, gibt es wieder ein kostenfreies Public Viewing. Erstmals werden die Spiele auf der Jungfernwiese am Helmshäger Berg übertragen. Veranstalter sind Renato Gerwien und Torsten Westphal, die beiden Betreiber der Kneipen Mitt'n drin und Comix.

„Bis zu 3000 Menschen haben auf dem Gelände Platz“, sagt Renato Gerwien. Er rechnet bei den Deutschlandspielen mit rund 1500 Personen. „Wir wollen alle Spiele übertragen“, erklärt er. „Sollte die Resonanz bei den Partien ohne deutsche Beteiligung gering sein, passen wir das Konzept aber eventuell noch an.“

Zu den Deutschlandspielen fährt außerdem ein kostenfreier Shuttlebus der Stadtwerke. Das bestätigt Martin Hennig, Marketingmitarbeiter der Stadtwerke. Die Busse werden voraussichtlich am Zentralen Busbahnhof starten und nach dem Spiel wieder dorthin zurückfahren. Diesen Service des kommunalen Unternehmens gab es bereits bei der Fußballweltmeisterschaft 2014. Damals hatten die Firma AEN und das Haus neuer Medien ein kostenloses Public Viewing der Deutschlandspiele auf dem AEN-Gelände am Eckardsberg veranstaltet. Zwischen 1000 und 1500 Fans kamen zu den Spielen. „Es war ein voller Erfolg“, sagt Marcel Glöden, Geschäftsführer des Hauses neuer Medien, der die Übertragung als „wirkliches Marketing für Greifswald“ sieht. Wirtschaftlich gesehen habe ihm das Public Viewing zwar Verluste beschert. „Das Minus lag im vierstelligen Bereich“, sagt Marcel Glöden. Das sei es ihm jedoch wert gewesen. Auch Renato Gerwien rechnet mit einem Minus durch das Public Viewing. „Ich mache das aus Liebe zum Sport“, sagt der Unternehmer. Da es auf der Jungfernwiese im Juni aber weitere Veranstaltungen gibt, kann die Technik gleich für mehrere Ereignisse genutzt werden. Durch die Kombination soll sich das Geschäft im Querschnitt rechnen.

Beispielsweise tritt das DJ-Duo „Gestört aber geil“ auf der Festspielwiese auf. Am 17. und 18. Juni können deswegen keine Spiele übertragen werden. „Das sind die Veranstaltungen, mit denen das Geld verdient wird“, erklärt Gerwien. Deutschlandpartien sind jedoch nicht betroffen. „Da spielt Tschechien gegen Kroatien. Das halten wir für nicht so erheblich“, sagt Baudezernent Jörg Hochheim (CDU), der die Übertragung von städtischer Seite betreut.

Die Verwaltung hatte zuvor von der Bürgerschaft den Auftrag bekommen, ein Public Viewing auf der Bühne der Ostseefestspiele am Museumshafen zu prüfen. Das scheiterte jedoch wegen Terminüberschneidungen von Fußballspielen und Theaterveranstaltungen.

17 Quadratmeter ist der LED-Bildschirm groß, der auf der Festspielwiese stehen soll. Das Gelände werde aus Sicherheitsgründen eingezäunt. Neben Pommes gibt es Bratwurst und Fleisch vom Grill, zudem Softeis und alle möglichen Kaltgetränke. Laut Gerwien werden auch Bierbänke und andere Sitzgelegenheiten aufgestellt.

Party bis 1 Uhr nachts

Anpfiff zur Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich ist am

10. Juni um 21 Uhr. Frankreich spielt gegen Rumänien.

Die EM-Arena auf der Festspielwiese öffnet um 19 Uhr (jeweils zwei Stunden vor Spielbeginn). Die Gäste können sich zu DJ-Klängen einstimmen. Die Veranstalter bieten eine hochkarätige Soundanlage. Die gesamte Technik soll um die 75000 Euro kosten. Erstmals kann nach den Fußballspielen gefeiert und getanzt werden. Bis 1 Uhr nachts ist die EM-Arena geöffnet.

Alle weiteren Termine lesen Sie in Ihrer OSTSEE-ZEITUNG.

Katharina Degrassi

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