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Greifswald „Greifswald oder alles Gute ist einmal vorbei“
Vorpommern Greifswald „Greifswald oder alles Gute ist einmal vorbei“
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00:00 01.04.2014
Prof. Michael Wendt begrüßt Dr. Thorsten Wygold. Quelle: eob
Greifswald

Als Michael Wendt 1992 als Professor nach Greifswald kam, da war das neue Klinikum zwar ein Wunsch, aber keineswegs schon in Sicht. Jetzt ging der 66-jährige Direktor der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin in den Ruhestand und feierte diesen Abschied mit Freunden, Kollegen und Weggefährten im bestens gefüllten Konferenzsaal der Universität.

„Greifswald oder alles Gute geht einmal zu Ende“, überschrieb Wendt humorig die 21 Jahre als Leiter der Klinik. „Der damalige Dekan Prof. Eberhard Werner hat mich damals in Münster angerufen und gefragt, ob ich nach Greifswald kommen will“, erzählt er. Schon am nächsten Tag sollte die Besprechung dazu stattfinden. Und so fuhr Wendt nach Greifswald, kam morgens um drei Uhr an und übernachtete im damaligen ersten Haus am Platze, dem Boddenhus. Am 15. September wurde Wendt kommissarischer Leiter der Klinik, damals noch in der Loefflerstraße. „Die nötige Infrastruktur brachte ich in einem 10-Tonner mit“, erzählt er. Frau und Tochter des gebürtigen Bielefelders folgten im Frühjahr 1993. „Wir haben damals in einer Eineinhalb-Zimmer-Wohnung in einem der Würfelhäuser in der Rathenaustraße gewohnt“, erinnert er sich an die Anfänge. Das sei aber nicht schlimm gewesen. Letztendlich sei es eine schöne Zeit des Aufbaus gewesen. Wendt hat die Region und ihre Bewohner in sein Herz geschlossen. „Ich wurde von Anfang an gut aufgenommen“, sagt er. „Wir haben die Ärmel hochgekrempelt und wollten etwas aufbauen.“ Gemeinsam habe man den Kampf gegen die Privatisierung in den 1990er Jahren durchgestanden. Heute sei alles viel etablierter. Die Klinik wuchs in seiner Zeit von 13 auf etwa 80 Mitarbeiter. In Sachen Rettungsdienst sei in Zusammenarbeit mit dem Landkreis noch einiges möglich, schätzt Wendt ein. Die Zusammenarbeit mit dem zuständigen Sozialdezernenten Dirk Scheer sei gut. „Wir wollen ja, dass die Menschen so lange wie möglich zu Hause leben können“, betont der Professor. Was aus seinem „Markenzeichen“, der Eisenbahn im Büro, werde, das sei noch nicht klar. „Sie wurde erst mal eingemottet“, erzählt er. Wer soviel Zeit auf Arbeit verbringe, der dürfe sich aber auch einen kleinen Spleen erlauben, meint er.



eob

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