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Greifswald sucht das Stachelschwein

Greifswald Greifswald sucht das Stachelschwein

Das Nagetier erkundet seit vier Tagen die Stadt. Noch hat es keine heiße Spur hinterlassen.

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Lecker Salat: Im Tierpark werden die Stachelschweine mit Salat und Gemüse gefüttert.

Quelle: iw

Greifswald. Von dem Stachelschwein, das aus dem Greifswalder Tierpark am Freitag ausgebrochen ist, fehlt immer noch jede Spur. „Vermutlich geht es ihm aber gut“, sagt Cheftierpfleger Frank Tetzlaff. Denn Stachelschweine könnten sich zu dieser Jahreszeit von Gräser, Kräutern, jungen Trieben und bald auch von Löwenzahn ernähren. „Sie knabbern aber auch gerne an Rinden. Damit finden sie zur Zeit genug Verpflegung.“

Außerdem sei es in unseren Breiten auch nicht zu kalt für die Tiere, die eigentlich in Nordafrika und Südeuropa heimisch sind. „Stachelschweine werden hier schon lange gezüchtet und haben sich angepasst“, sagt Tetzlaff. Trotzdem ärgere er sich über den Ausbruch. Der Tierpark habe „eine gewisse Verantwortung“ für das Jungtier.

Das entflohene Stachelschwein war bis Ende vergangener Woche das jüngste von fünf Exemplaren im Greifswalder Tierpark. Als eine Pflegerin bei der Reinigung des Geheges die Tür nicht abschloss, haben die fünf Tiere den Weg in die Freiheit genutzt. Die vier ältesten konnten schnell zurück in den Käfig gebracht werden oder kamen sogar von allein zurück. Das letzte Mitglied der stacheligen Sippe wurde in einer Hecke vermutet. Die Pfleger hofften, dass das gesellige Tier zu seiner Gruppe zurückkehren würde. Die Neugier des Ausbrechers war aber größer, sodass es eines der Löcher in der Tierpark-Umzäunung genutzt haben muss, um die Hansestadt zu erkunden.

Bis Samstag hat der Tierpark noch ehrgeizig nach dem Nagetier gesucht. Stachelschweine seien nachtaktiv und am Tag schwer zu finden. „Wahrscheinlich hat es sich einen sicheren Platz in einem Schuppen gesucht“, so Tetzlaff. Nun hofft er, dass sie durch Tipps der Greifswalder ihr Stachelschwein finden. „Kiste, Kescher und Handschuhe stehen immer bereit“, sagt Tetzlaff. Man sollte das junge Tier nicht unnötig in Bedrängnis bringen. Dann stellt es seine Stacheln auf und nähert sich rücklings der Bedrohung. Hinweise ☎ 0 38 34 / 50 22 79

 



Lovis Krüger

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