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Greifswald Greifswalder Denksportler vergeben Aufstiegs-Chance
Vorpommern Greifswald Greifswalder Denksportler vergeben Aufstiegs-Chance
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00:00 25.04.2017

Der Greifswalder Schachverein verpasste durch eine 3,5:4,5-Niederlage gegen Empor Berlin (5. Platz) die Chance, im letzten Saisonspiel ein echtes Finale gegen den Tabellenführer SC Kreuzberg um den Aufstieg in die 2. Bundesliga zu spielen. Der GSV bleibt Zweiter der Oberliga Nord/Staffel Ost, kann aber nicht mehr zu Kreuzberg aufschließen. „Dennoch ist diese Saison überaus erfolgreich, da wir ja mit der Maßgabe gestartet waren, den Abstieg zu vermeiden“, sagt Mannschaftsleiter Max Weber.

Der Kampf begann vielversprechend. Reyer überspielte seine Gegnerin mit einem furiosen Königsangriff. Kalhorn schaffte gegen die Berliner Schachlegende Peter Welz ein Remis. Routinier Woll verlor seine Partie, die Hauptstädter hatten ausgeglichen. Müller bot dem Internationalen Meister (IM) Thinius Paroli und erkämpfte ein Remis. Alle anderen Partien endeten durch die Zeitkontrolle (4 Stunden). Während dieser Phase erarbeiteten sich die Greifswalder Leisner, Weber und Stubbe Vorteile. Weber brachte durch einen Sieg über den zweiten Berliner IM, Urban, die erneute GSV-Führung.

Leisner, der ein Remisangebot ablehnte, wählte dann den falschen Endspielplan, sodass sein Gegner die Partie sogar noch drehte. Stubbe, der zwischenzeitlich Materialvorteil hatte, musste in einem spannenden Match mit wilden Verwicklungen auf eine Dauerschachvariante eingehen. Die letzte Partie gab Kürsten auf, nachdem er sich stundenlang verteidigt hatte.

In der Verbandsliga trennte sich der Aufsteiger GSV II leistungsgerecht mit einem 4:4 vom SAV Torgelow. Der GSV III (Bezirksliga/Mitte) wurde seiner Favoritenrolle gegen Empor Kühlungsborn II gerecht, siegte deutlich mit 5,5:2,5. Der GSV IV (Bezirksliga/Ost) verlor gegen den Staffelsieger Seehotel Binz mit 2:2.

Ralf Kriese

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