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Greifswald Greifswalder FC strebt heute neunten Heimspielsieg an
Vorpommern Greifswald Greifswalder FC strebt heute neunten Heimspielsieg an
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00:01 17.03.2017
Frank Rohde (GFC) und Paul Lütjohann (Görmin) im direkten Duell. Der GFC spielt an diesem Wochenende gegen Neubrandenburg, Görmin in Hagenow. Quelle: Foto: Peter Krüger

Der Greifswalder FC hat in der aktuellen Saison noch kein Heimspiel verloren. Acht Siege feierten die Verbandsligafußballer im Volksstadion. Diese Serie soll heute Abend (Anpfiff 19.30 Uhr) nicht reißen, wenn der Tabellenführer den 1. FC Neubrandenburg (13. Platz) empfängt. Denn einen Nebeneffekt bringt die Erfolgsserie auch mit sich: Der GFC hat landesweit den besten Zuschauerschnitt. „Wir sind stolz darauf, dass unsere Fans uns derart unterstützen. Natürlich wäre es schön, wenn wir mit ihrer Hilfe die Siegesserie so lange wie möglich halten“, sagt Daniel Gutmann, der sportliche Leiter des GFC.

Das Spiel der Greifswalder läuft derzeit prächtig, vor allem die Defensive überzeugt mit sicheren Auftritten. In den vergangenen sechs Ligaspielen gab es nur drei Gegentore. „Die Mannschaft hat in den letzten Wochen die Aufgaben sehr gut angenommen und unseren Gegnern nur wenig Räume gelassen“, sagt Trainer Hagen Reeck. „Es ist beeindruckend, wie jeder für jeden kämpft.“

Die Begegnung gegen den 1. FC Neubrandenburg, der im Vorjahr wegen seiner Insolvenz aus der Ober- in die Verbandsliga absteigen musste, ist aber kein Selbstläufer. Schon im Hinspiel hatten die Greifswalder teilweise Probleme, auch wenn es zum Schluss 2:0 für sie hieß. Reeck warnt: „Die Neubrandenburger Mannschaft befindet sich noch im Neuaufbau. Sie stabilisiert sich aber immer mehr und ist schwer einzuschätzen.“ Die Verletztenliste beim GFC wird zusehends kleiner. „Hinter Christian Gutjahr steht noch ein kleines Fragezeichen. Ansonsten können wir auf alle Spieler zurückgreifen“, gibt Reeck bekannt.

Nach zwei Punktspiel-Niederlagen in Serie und einem spielfreien Wochenende greifen am Samstag auch die Verbandsliga-Kicker des SV 90 Görmin wieder ins Geschehen ein. Gegner ist dann der derzeitige Tabellen-15., der Hagenower SV. „Das wird ein verdammt schweres Spiel“, vermutet Görmins Trainer Achim Schult, der, bezugnehmend auf die Hagener 1:13-Klatsche (gegen den Güstrower SC), von Quervergleichen rein gar nichts hält.

„Jedes Spiel beginnt bei Null“, sagt Schult, dem aber auch nicht verborgen blieb, dass der morgige Kontrahent von den letzten zehn Punktspielen neun verlor. „Dieses Spiel ist ein ganz wichtiges im Abstiegskampf. Quasi eines gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Wir wollen dort aber unbedingt etwas mitnehmen“, gibt Görmins Coach trotz einiger Personalsorgen die klare Marschroute vor.

Verzichten muss seine Mannschaft weiterhin auf die beiden Verletzten Thomas Hildebrandt und Kapitän Frank Schult. Auch hinter dem Einsatz von Ersatz-Kapitän Stefan Damm, der sich derzeit mit Oberschenkelproblemen herumplagt, steht noch ein großes Fragezeichen. Christoph Schultz wird ebenfalls nicht im Kader der Gäste stehen.

Dennoch fahren die Görminer Kicker frohen Mutes nach Hagenow, um dort bestmöglichst weitere Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Im Hinspiel gab es zumindest schon mal einen Punkt (1:1). Und genau das ist auch das Minimalziel von Trainer Achim Schult, um nach den zwei Niederlagen gegen die beiden Aufstiegsfavoriten Bützow und Greifswald wieder in die Erfolgsspur zurückkehren zu können.

Philipp Weickert und Peter Krüger

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