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Greifswald Greifswalder Hafen soll wieder wirtschaftlich werden
Vorpommern Greifswald Greifswalder Hafen soll wieder wirtschaftlich werden
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16:17 12.07.2018
In Ladebow wird das Hafenbecken ausgebaggert. Quelle: Peter Binder
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Greifswald

Im Greifswalder Wirtschaftshafen wird gebaggert. Die Fahrrinne wird künftig 6,50 Meter tief sein, so dass wieder Schiffe mit einem Tiefgang von 5,70 Meter statt nur 4,20 Meter in Ladebow festmachen können. Für den Hafenbetreiber eine Chance, wieder mehr Umschlag zu erreichen.

Die Beschränkung  auf 4,20 Meter gilt seit September letzten Jahres. Nach der letzten großen Baggerung 2002/3 konnten noch Schiffe mit 6,10 Meter Tiefgang in Ladebow anlaufen. Mittelfristig soll das wieder erreicht werden.

Die aktuellen 4,20 Meter Tiefgang haben heute nur wenige Schiffe. Die Tiefgangsbeschränkung hat katastrophale Auswirkungen auf den Betrieb des Hafens. Der Getreideumschlag ist faktisch zusammengebrochen.

Wie Dirk Berger, Sprecher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Stralsund, informierte, wird die Baggerung etwa fünf Wochen dauern. Die Ausschreibung für die Arbeiten habe die dänische Firma „Svendborg Uddybning APS gewonnen. Die Bundesbehörde investiert etwa 650000 Euro für die Vertiefung der versandeten Zufahrt nach Ladebow. Etwa 30000 Kubikmeter müssen ausgebaggert werden. Sand und Schlick werden in der Pommerschen Buch verklappt.

Parallel laufen im ebenfalls versandeten Hafenbecken Baggerarbeiten im Auftrag des Eigentümers, der Stadt Greifswald. Dort müssen 200000 Kubikmeter entnommen werden. Die Stadt hat dafür auf dem Gelände des Hafens Ladebow ein Spülfeld für 250000 Euro anlegen lassen. Die Baggerung selbst kostet etwa 215000 Euro. Der Sand auf den Spülfeld soll wirtschaftlich verwertet werden.

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