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Greifswald Greifswalder Jahngymnasium erneut sportlichste Schule
Vorpommern Greifswald Greifswalder Jahngymnasium erneut sportlichste Schule
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19:14 12.09.2018
Der Großstaffellauf über 4 mal 400 Meter gewannen die Athleten des Jahngymnasiums. Quelle: Peter Binder
Greifswald

„Schieß doch!“, schreit die Außenstürmerin ihrer Torhüterin entgegen. Die kickt den Ball nach vorne, murmelt „Bleib doch ruhig.“ Bei einigen Wettkämpfen beim Sportfest der Gymnasien in Greifswald wurde es hitzig. Kein Wunder, schließlich ging es um den Titel des sportlichsten Gymnasiums in Vorpommern.

Beim Sportfest der Gymnasien Vorpommerns landete das Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium in der Gesamtwertung auf Platz eins. Insgesamt 16 Schulen waren angetreten. Eine positive Überraschung gab es für die Gymnasiasten aus Bergen.

Im Fußball, Basketball, Volleyball und in der Leichtathletik wetteiferten Jungen und Mädchen um Punkte. Am Ende stand zum fünften mal in das Folge Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium aus Greifswald auf dem ersten Platz.

Insgesamt 1000 Schüler aus 16 Gymnasien waren in das Volksstadion gekommen. „Der Einlauf der Sportler ist für mich immer der Höhepunkt“, sagt Thomas Plank, Geschäftsführer des Kreissportbundes Vorpommern-Greifswald, der das Sportfest ausrichtet. Begeistert ist der 44-Jährige auch vom „Teamgeist“ und den Anfeuerungsrufen von den Tribünen .

„Eine gesunde Aggressivität und Rivalität ist nicht verkehrt“, sagt Phillip Fandry (18) vom Alexander-von-Humboldt-Gymnasium. Fandry spielt in seiner Freizeit Football und gehört damit zu den vielen, die auch außerhalb der Schule in einem Sportverein aktiv sind. Er hatte in der vier mal 400 Meter Staffel gerade mit drei Klassenkameraden den dritten Platz belegt, hinter den Läufern und Läuferinnen des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums Bergen und des Jahngymnasiums.„Bei der rutschigen Bahn hätten uns Spikes sicher geholfen“, sagt Startläufer Mano Chauvin (17), der dennoch zufrieden war. Denn zum Start des Tages hatte es zu regnen begonnen, die Staffelläufe fanden im Nassen statt. Den Rest des Tages blieb es trocken.

Bergener Gymnasium kommt überraschend auf Platz zwei

Das Volksstadion leerte sich nach dem Einmarsch merklich, weil beispielsweise die Basketballer in der Arndtsporthalle und wieder andere in anderen Hallen spielten. Bei den Korbjägern setzte sich das Bergener Arndtgymnasium im Finale gegen das Greifen-Gymnasium aus Ueckermünde durch. Für letztere war es die einzige Wertung an diesem Tag. In den anderen Disziplinen hatten sie keine Mannschaft aufgestellt.

Doch entscheidend für den Gesamtsieg ist die Gesamtzahl der Punkte aus allen Disziplinen. Für den ersten Platz in einer Disziplin gibt es 17 Punkte, danach geht es in absteigender Reihenfolge weiter. So kam das Jahngymnasium am Ende auf 135 Punkte für den ersten Platz. Den zweiten Platz belegte das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium Bergen mit 133 Punkten, gefolgt vom Alexander-von-Humboldt-Gymnasium mit 129 Punkten.

Dabei war es bei der Siegerehrung zu einem Malheur gekommen: Ein Berechnungsfehler sorgte dafür, dass die Bergener zunächst auf dem vierten Rang landeten. Als die fehlende Wertung schließlich ergänzt wurde, sprang es letztendlich auf Platz zwei. Das Humboldtgymnasium musste sich mit dem dritten Platz begnügen.

Die besten Volleyballerinnen kommen aus Stralsund

Trotz ihres Gesamtsieges waren die Jahngymnasiasten nicht überall die Besten. Im Volleyball holten sich die Mädchen aus dem „Schulzentrum am Sund“ aus Stralsund den ersten Platz, bei den Jungs waren es die Arndtschüler aus Bergen. Die stärksten Fußballerinnen lernen am Stralsunder Hansa-Gymnasium. Die Leichathletik, bestehend aus Laufen, Kugelstoßen, Weitsprung und Hochsprung dominierten die Jungs und Mädchen des Jahngymnasiums.

Doch es geht nicht allein um gute Platzierungen: „Der Spaß steht im Vordergrund“, meint Martin Mählmann, Sportlehrer am Fachgymnasium in Stralsund. „Fair geht vor “, sagt der 50-Jährige. Dafür verantwortlich sind auch Helfer wie Kampfrichter und Schiedsrichter, die unter anderem vom Basketballverband Mecklenburg-Vorpommern und dem Kreisfußballverband angereist waren. Insgesamt würde die Ausrichtung des Sportfests rund 2500 Euro kosten, sagt Thomas Plank, der Landessportbund übernehme davon 1000 Euro.

Christopher Gottschalk

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