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Greifswald Diese Greifswalder Katze erheitert soziales Netzwerk
Vorpommern Greifswald Diese Greifswalder Katze erheitert soziales Netzwerk
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16:19 26.10.2018
Die Katze Grisu Quelle: Stefanie Ploch
Greifswald

Das Internet ist voller niedlicher Katzenvideos. Auch Katzenbilder findet man unzählige. Und man kann sich an ihnen nicht sattsehen. Ob die Katze nun mit einer Feder spielt, frisst oder nur schläft, ist dabei völlig irrelevant.

Auf dem sozialen Netzwerk „Instagram“, auf dem Bilder und Videos im Vordergrund stehen und mit sogenannten Hashtags kategorisiert werden, sind Tierprofile sehr beliebt. Hashtags sind Schlagwörter, die mit einer Raute (#) versehen sind und dienen dazu, Nachrichten mit bestimmten Inhalten oder zu bestimmten Themen in sozialen Medien auffindbar zu machen. Unter dem Hashtag #catsofinstagram, also Katzen auf Instagram, findet man derzeit etwa 91 Millionen Beiträge. Auch ich zähle mich zu den Leuten, die ihre Katze personalisiert und einen Account geschaffen haben, der aus dem Leben des Tieres berichtet.

Zu Beginn des Jahres beschloss ich, ein Tier bei mir aufzunehmen, natürlich ein schnurrendes. Katze Grisu ist ein Europäisch-Kurzhaar-Perser-Mix und ein relativ kleines Tier. Nachdem Grisu bei uns ankam, knipste ich ständig Fotos und teilte diese mit meinen Freunden. Kurze Zeit später war meine Handygalerie voller Katzenbilder und mein Partner meinte scherzhaft, dass wir für Grisu ja einen eigenen Account im Internet erstellen könnten. Aus dem Spaß wurde schnell ernst.

Inzwischen folgen mehr als 2600 Menschen und andere Tieraccounts aus der ganzen Welt meiner Seite @grisu_the_cat. Mit der wahrscheinlich berühmtesten Katze des Internets, „Grumpy-Cat“ mit 2,4 Millionen Followern, kann Grisu zwar noch nicht mithalten, befindet sich aber im mittleren Bereich. Es gibt sehr viele Tieraccounts, die meisten erreichen nur knapp die 500-Follower- Grenze.

Die Interessenten an Grisu kommen aus der ganzen Welt. Dabei zeige ich nur ganz alltägliche Dinge aus ihrem Leben: wie sie sich putzt, spielt, einfach nur liegt und schläft. Die Internet-Community hat sowohl bei der Kastration relativ zu Beginn der Accounteröffnung mitgefühlt, als auch bei der virtuellen Geburtstagsfeier im Juni mitgefeiert. Die meisten Tieraccountbesitzer schreiben so, als würde das Tier selbst erzählen, was es denkt.

Um für die Leute im Internet interessant zu bleiben, muss man regelmäßig Bilder und Videos teilen und auch selbst Fotos liken und kommentieren. Das ist zwar viel Arbeit und kostet Zeit, macht aber auch sehr viel Spaß.

Die Leute erfreuen sich an neuen Katzenbildern, welche bei mir dann glücklicherweise nicht mehr im Handy vergessen werden und ich kann mich zusätzlich mit anderen Katzenbesitzern über die Eigenarten der Tiere austauschen oder Erfahrungsberichte zu Futter und neuem Spielzeug bekommen.

Stefanie Ploch

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