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Greifswald Greifswalder Kids: Wir wollen mitreden!

Lea Putzar und Adele Mesing sprechen im Unicef-Jugendparlament

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Anja und Jelena Eberts, Lea Putzar, Paul Ritthaler, Adele Mesing und Robert Praefcke (von links) engagieren sich bei Unicef.

Quelle: Kai Lachmann

Greifswald. Achtklässlerin Lea Putzar ist am Jahngymnasium zwar schon Klassen- und Stufensprecherin, doch wird ihre Stimme auch wahrgenommen? „Na ja, das ist noch ausbaufähig“, sagt die 14-Jährige. „Wenn es ein Problem gibt und ich dazu nach meiner Meinung gefragt werde, dann habe ich manchmal das Gefühl, dass es egal ist, was ich sage.“

Ob das in Zukunft besser wird? Zumindest will sie sich dafür und für weitere Möglichkeiten der Mitsprache von Kindern einsetzen. Deshalb hält sie gemeinsam mit Adele Mesing von der Montessorischule am Wochenende im Landtag von Brandenburg in Potsdam eine Rede. Allerdings nicht vor Politikern, sondern vor anderen Kindern und Jugendlichen.

Hintergrund ist der 70. Geburtstag von Unicef, dem Kinderhilfswerk der vereinten Nationen. Vor 25 Jahren wurde auch ein Ableger in den damals neuen Bundesländern gegründet. Auch dieses Jubiläum wird mit der Aktion bedacht.

„Der Landtag wurde für dieses Jugendparlament einen Tag lang gemietet“, sagt Robert Praefcke, Sprecher von Unicef in Greifswald. Kinder und Jugendliche aus dem gesamten ostdeutschen Raum werden teilnehmen. Aus Greifswald fahren neun Kinder und sechs Erwachsene hin. „Sie werden in der Sitzung Forderungen aufstellen, die dann zu einem ,Potsdamer Appell’ zusammengefasst werden“, blickt Praefcke voraus. Dieses Papier wird ein Jahr lang in allen deutschen Landtagen aushängen. Und was wollen Lea Putzar und Adele Mesing konkret fordern? „Wir wollen, dass mehr Schulfächer nach Interessen gewählt werden können. Und wir wollen, dass Schüler den Unterricht ihrer Lehrer evaluieren können. Und wir wollen in Gemeinden beim Gestalten von Spielplätzen mitreden. Und wir wollen...“

Kai Lachmann

OZ

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