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Greifswalder SV 98 erreicht Pokal-Finale

Greifswald Greifswalder SV 98 erreicht Pokal-Finale

Badmintonspieler besiegten den BSV Greifswald II und Turbine Rostock

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Elisa Sadowski und ihr Badminton-Team vom Greifswalder SV 98 haben zwei Spiele gewonnen.

Quelle: Foto: Werner Franke

Greifswald. „Das war knapp!“, atmete Johannes Völsgen nach dem letzten Ballwechsel tief durch und legte den Schläger zur Seite. Soeben hatte der Badminton-Spieler des Greifswalder SV 98 den finalen Punkt im zweiten Herreneinzel zu seinen Gunsten entschieden. Seiner Mannschaft sicherte er damit den verdienten Erfolg, den Einzug ins Landespokalfinale.

Der GSV hatte durch Völsgen auch sein zweites Spiel im Halbfinale gewonnen. Turbine Rostock wurde mit 4:2 besiegt und zuvor der Ortsrivale BSV Einheit Greifswald II mit 5:1. Somit stehen die Greifswalder in vier Wochen im Finale in eigener Halle den Teams aus Neubrandenburg und Güstrow gegenüber.

„Das sind zwar keine leichten Gegner“, sagte GSV-Trainer Thomas Reiter, „doch wir fühlen uns stark genug, um auch den Pokalwettbewerb zu gewinnen“. Schließlich haben die Greifswalder im Februar auch die Landesmeisterschaft für sich entschieden.

Im ersten Spiel des Tages traf der Greifswalder SV 98 auf die routinierte zweite Mannschaft des BSV Einheit Greifswald. Im Herrendoppel taten sich Maik Pierron und Norbert Michalowsky, der nach Jahren sein Comeback gab, schwer gegen die eingespielten Gegner. Während die BSV-ler sicher spielten, schlichen sich beim GSV wiederholt kleine Fehler ein, die dann auch zu einer 0:2 (17:21, 17:2)-Niederlage führten.

Das junge Damendoppel des GSV, Jana Siggelkow und Merle Schnell, zeigte derweil der gegnerischen Paarung klar die Grenzen auf und gewann locker in zwei Durchgängen. Thomas Paul musste sich zunächst mit der unkonventionellen Spielweise seines Gegners vertraut machen, fand aber Mitte des ersten Durchgangs zur gewohnten Sicherheit zurück und gewann ungefährdet. Pierron ließ seinen Gegner ein ums andere mal ins Leere laufen. Elisa Sadowski suchte im Dameneinzel zunächst nach der taktischen Linie. Im zweiten Satz lief es dann jedoch wie aus einem Guss, sie gewann mit 2:0 (21:19, 21:12). Im finalen Mixed waren Thomas Paul und Petra Teichmann zu keiner Zeit gefährdet, so dass der GSV in der Gesamtwertung mit 5:1 gewonnen hatte. „Das sollte fürs Finale reichen“, war Thomas Reiter bis hierhin zufrieden.

Im Spiel gegen Turbine Rostock verstärkte Johannes Völsgen die Mannschaft. Herren- und Damendoppel liefen mäßig an. Satz eins ging jeweils verloren. Während die Herren das Ruder nicht herumreißen konnten, drehten Siggelkow/Schnell richtig auf. Sie fegten ihre Kontrahentinnen im zweiten und dritten Satz jeweils mit 21:6 vom Feld. Paul gewann dank läuferischer Überlegenheit sein Einzel. Das Mixed Pierron/Sadowski tat es ihm in zwei Sätzen gleich. Da die erst 15-jährige Siggelkow im Dameneinzel nach gutem Auftakt noch mit 1:2 (21:19, 12:21, 19:21) verlor, hing alles am Ausgang des Spiels von Völsgen.

Der kam zunächst nur schwer in die Partie und gab Satz eins verloren. Im zweiten Satz ließ er seinen Gegner dann kräftig laufen und siegte mit 21:12. Der dritte Satz entwickelte sich zu einem Nervenspiel. Beide Kontrahenten lagen lange gleichauf (16:16), erst dann setzte sich Völsgen entscheidend ab. Das i-Tüpfelchen war der Matchball, bei dem der Greifswalder den Angriffsschlag seines Gegenübers hinter dem Rücken abwehrte und im Anschluss den Sack zumachte. Ein großes Stück Erleichterung machte sich bei beim GSV-Team breit, das damit den Gruppensieg schaffte und das Endrundenticket gelöst hatte.

Ralf Edelstein und Maik Pierron

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