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Greifswald Greifswalder Sportbund hofft auf neues Büro ab 2017
Vorpommern Greifswald Greifswalder Sportbund hofft auf neues Büro ab 2017
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00:01 10.09.2016

Der Stadtsportbund ist derzeit nicht erreichbar. Telefon- und Internetverbindung des Büros am Volksstadion wurden gekappt, informiert der Vorsitzende Bernt Petschaelis. „E-Mails erreichen uns nicht.“ Denn der hier bis zum 1. September ansässige Kreissportbund hat seine Geschäftsstelle geschlossen.

„Wir wollen erreichen, dass der Stadtsportbund ab Oktober wieder erreichbar ist“, so Petschaelis. „Ein- bis zweimal in der Woche sollte ein Ansprechpartner dort sein.“ Ab 2017 wolle man gemeinsam mit Politik und Verwaltung erreichen, dass es wieder einen hauptamtlichen Ansprechpartner gibt. Dafür werde Geld von der Stadt benötigt. „Ich habe daher Bürgerschaftsmitglieder in dieser Woche zu einem Gespräch eingeladen“, informiert Dr. Volker Worm, der Vorsitzende des Greifswalder Sportrates. Bei der Zusammenkunft hätten Andreas Kerath (SPD), Mignon Schwenke (Linke), Alexander Krüger (Grüne) und Gamal Khalil (Bürgerliste) dieses Anliegen befürwortet. Für Worm ist eine Geschäftsstelle in der Kreisstadt zur Unterstützung der „wichtigsten Nebensache der Welt“ unverzichtbar. Für Greifswald ginge es nicht nur um die unmittelbare Unterstützung der Vereine mit 13000 Mitgliedern. Beratung von Eltern, welcher Sport für ihre Kinder geeignet ist, die Unterstützung des Fischerfestes und der Sportehrentag gehörten neben anderem dazu. „Unsere Erfolge nach 1990 beruhten auf drei Säulen“, sagt Petschaelis. „Zwei, das Sportinstitut der Uni und das Sportamt, sind schon weg.“ Wenigstens der Stadtsportbund müsse funktionsfähig bleiben. Gerade erst habe dieser die Gründung eines Kitasportvereins angeschoben (die OZ berichtete).

Die Finanzierung der Geschäftsstelle des Sportbundes ist umstritten. Die CDU-Fraktion möchte das Geld lieber den Sportvereinen geben. Verwaltung sei Sache des Kreissportbundes, der eine gute Arbeit mache. Die Entscheidung, Geld für Geschäftsstelle oder Vereine, sollten die Vereine und nicht die Bürgerschaft treffen, fordert der CDU-Fraktionsvorsitzende Axel Hochschild.

Eckhard Oberdörfer

OZ

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