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Greifswald Greifswalder Umland: Kampf dem Hundekot auf den Wegen
Vorpommern Greifswald Greifswalder Umland: Kampf dem Hundekot auf den Wegen
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15:20 12.06.2018
Hundetoilette in der Theodor-Körner-Straße in Neuenkirchen Quelle: Peter Binder
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Greifswald

Die Gehwege in der Greifswalder Stadtrandgemeinde Neuenkirchen sind nach der Aufstellung von Hundetoiletten vor zwei Jahren sauberer geworden. Jetzt will Dersekow als zweite Gemeinde im Amt Landhagen einen ähnlichen Weg gehen. Auch in diesem Dorf bereiten die „Häufchen“ Probleme.

Der Bauausschuss wird Vorschläge für die Aufstellung von Spendern mit Tüten zur Aufnahme von Hundekot erarbeiten. Die Gemeindevertretung soll dazu auf ihrer nächsten Zusammenkunft beschließen.

Gemeindearbeiter Volker Stips schägt vor, wie in Neuenkirchen zusätzlich Behälter für die Aufnahme der Beutel aufzustellen. Dann müssten die Hundehalter die Behälter mit den Hinterlassenschaften nicht den ganzen, womöglich noch recht langen Weg bis zu ihrer Hausmülltonne mitschleppen, wirbt er. „Vielleicht ist es für Hundehalter interessant mitzuwirken“, hofft Stips. Diese könnten ehrenamtlich für die Leerung der Behälter mit den Tüten sorgen. Für Bürgermeister Ditmar Virgils kein Weg. Seiner Meinung nach könnten die Hundehalter ohne weiteres die Kotbeutel mitnehmen und Zuhause entsorgen.

Umsonst ist mehr Sauberkeit nicht zu haben. Ein Mülleimer mit integriertem Tütenspender koste etwa 270 Euro, so Neuenkirchens Bürgermeister Frank Weichbrodt. Für 1000 Hundekotbeutel kämen 15 bis 30 Euro hinzu. Weil es in Neuenkirchen gut lief, wurden 2017 auch in den Ortsteilen Wampen und Leist Hundetoiletten aufgestellt.

In Greifswald kämpft man seit vielen Jahren mit mehr oder weniger Erfolg gegen die Hinterlassenschaften der Vierbeiner. Die Stadt hat acht, die Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft (WVG) 32 Behälter mit Tütenspendern aufgestellt. Die Hundeverordnung schreibt vor, dass Aufsichtspersonen außerhalb des eigenen Geländes Kot nicht nur „unverzüglich beseitigen“ müssen, sondern auch ein geeignetes Behältnis dabei haben und auf Verlangen vorzeigen sollen. Laut Stadtsprecherin Andrea Reimann toleriere es die Stadt, wenn die Hundebesitzer ihre Tüten in anderen Abfallkörben als der Hausmülltonne entsorgen.

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