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Greifswalder und Kieler Forscher rücken zusammen

Greifswald Greifswalder und Kieler Forscher rücken zusammen

Gemeinsame Forschung zur Plasmaphysik

Greifswald. Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und das Leibnizinstitut für Plasmaforschung und Technologie (INP Greifswald) arbeiten künftig noch enger auf dem Gebiet der Niedertemperatur-Plasmaphysik zusammen, teilt das INP mit.

Der Kooperationsvertrag sieht insbesondere die Entwicklung von Computersimulationen vor, um die Wechselwirkungen von Plasmen mit Oberflächen besser zu verstehen. Die Greifswalder Forscher können anhand von Modellrechnungen einzelne Plasmaeffekte im Detail beschreiben sowie vollständige Simulationen der Wirkungsweise verschiedener Plasmageräte und -prozesse erstellen, heißt es dazu. Die theoretischen Physiker an der Universität Kiel hätten weitreichende Erfahrungen bei der Entwicklung neuer theoretischer und numerischer Methoden zur Beschreibung komplexer Plasmen und Festkörper.

„Bisherige Forschungsarbeiten konzentrieren sich meistens entweder auf die verschiedenen Prozesse an Oberflächen oder auf die Erforschung von Plasmen“, sagt Markus Becker, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Plasmamodellierung am INP.

Die ersten gemeinsamen Untersuchungen begannen etwa vor einem Jahr auf Initiative von Prof. Michael Bonitz (Kiel) und Prof. Klaus-Dieter Weltmann (Greifswald). „Als Nächstes werden wir eine gemeinsame Nachwuchsgruppe mit zwei Postdocs und zwei Doktoranden etablieren“, erklärt Weltmann. Die aktuellen Untersuchungen auf dem Gebiet der Computersimulation stellten wichtige Vorarbeiten für gemeinsame Projekte in einem neuen Kieler Sonderforschungsbereich zur Plasma-Oberflächenwechselwirkung dar, dessen Konzept bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft eingereicht wurde, heißt es weiter.

OZ

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