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Greifswald Greift der GFC den letzten Strohhalm?
Vorpommern Greifswald Greift der GFC den letzten Strohhalm?
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00:05 03.06.2016

Morgen könnte der Aufstiegs-Traum des Greifswalder FC endgültig platzen. Nach der Heimpleite gegen den FC Mecklenburg Schwerin hilft den Hansestädtern beim starken Aufsteiger aus Güstrow nur ein Sieg, um die Hoffnung auf die Meisterschaft noch am Leben zu erhalten.

Denis-Roy Simdorn versucht am Wochenende mit seinen Mannschaftskollegen vom Greifswalder FC in Güstrow die vagen Hoffnungen auf den Aufstieg am Leben zu erhalten. Quelle: Werner Franke

Der Rucksack für das Team war zu groß.“Hagen Reeck, Trainer

Knappe zwei Wochen liegt die bittere 0:4-Pleite des Greifswalder FC gegen Schwerin nun zurück. In den vergangenen Tagen wurde beim GFC analysiert, und es wurden die Schlüsse aus dem zurückliegenden Spiel gezogen. „Der Rucksack war zu schwer für die Mannschaft. Ich hoffe, dass wir jetzt wieder befreiter aufspielen“, so GFC-Trainer Reeck. Neben der deutlichen Heimpleite vor Rekordkulisse musste der Greifswalder FC gleichzeitig die Tabellenführung abgeben. Der GFC stand seit zwölf Spielen auf dem ersten Rang der Verbandsliga. Auch die Erfahrung in solchen Spielen wird auf Greifswalder Seite eine Rolle gespielt haben. Die meisten Spieler haben nicht viele Spiele vor so einer Kulisse gemacht.

Die Greifswalder können jetzt nur noch hoffen, die Schweriner irgendwie zu erreichen. Momentan führen die Landeshauptstädter mit drei Punkten und einem Tor vor dem GFC. Schwerin hat aber das vermeintlich schwerere Restprogramm. Das Pieckenhagen-Team muss morgen nach Pampow zum Derby und spielt am letzten Spieltag in Schwerin gegen Güstrow. Der GFC begrüßt nach der Partie in Güstrow den Förderkader Rene Schneider im Volksstadion. Für den GFC steht damit wohl fest, dass man in beiden letzten Spielen punkten muss, um die Chance zum Aufstieg zu wahren. Wie immer finden alle Spiele der Verbandsliga an den letzten beiden Spieltagen zeitgleich statt.

In Güstrow hofft Reeck wie nach den Niederlagen gegen Torgelow (0:1) und Pampow (0:3) auf die Moral seiner Truppe: „Nach Niederlagen haben wir immer Reaktion gezeigt. Das wollen wir auch dieses Mal tun“, so Reeck. Beim derzeitigen Tabellensechsten wird es aber nicht einfach, denn die Güstrower stehen in der Heimtabelle an erster Stelle. Nur zwei Heimniederlagen musste das Team von Sven Lange hinnehmen. Jeweils 0:4 gegen Torgelow und Schwerin. In der Rückrunde stabilisierten sich die Güstrower und stehen in der Rückrundentabelle hinter Schwerin und dem Rostocker FC auf dem dritten Platz.

Der Greifswalder FC steht in der Rückrunde lediglich auf Platz fünf.

Auf die Greifswalder Hintermannschaft kommen dann noch zwei Torgaranten zu. Sava-Andre Mihajlovic (23 Tore) und Björn Plate (18 Tore) sind quasi die Lebensversicherung der Güstrower. Von den 60 geschossenen Toren erzielten die beiden Offensivspieler 41 Treffer. „Der Güstrower SC ist eine sehr gute Mannschaft, die viele Qualitäten hat“, so Reeck über den kommenden Gegner. Auf Greifswalder Seite zieht sich die Verletztenmisere hingegen weiter hin. Sebastian Olszar wird in dieser Saison wohl kein Spiel mehr für den GFC machen. Dazu kommen mehrere angeschlagene Spieler, bei denen erst heute Abend entschieden wird, ob es für morgen reichen wird. Hagen Reeck zu der Personalsituation: „Wir werden wahrscheinlich ein paar Spieler aus unserer zweiten Mannschaft mit nach Güstrow nehmen.“

Die Partie wird morgen um 15 Uhr im Güstrower Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion angepfiffen.

Philipp Weickert

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