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Größte deutsche Studie zur Gesundheit startet im Mai

Greifswald Größte deutsche Studie zur Gesundheit startet im Mai

200 000 Teilnehmer werden in 20 Jahren untersucht.

Greifswald. Seit Jahren wird am Greifswalder Institut für Community Medicine die Gesundheit der Vorpommern erforscht. 4000 Menschen wurden seit 1997 auf ihren allgemeinen Zustand hin untersucht, zum überwiegenden Teil mehrfach im Abstand einiger Jahre — eine der größten Studien überhaupt zu dem Thema. Die ermittelten Daten sollen helfen, den medizinischen Versorgungsbedarf der Bevölkerung abzuschätzen.

Jetzt erreicht die Forschung eine neue Dimension: Über einen Zeitraum von 20 Jahren sollen bundesweit 200 000 Teilnehmer zwischen 20 und 69 Jahren in 18 Studienzentren medizinisch unter die Lupe genommen und zu Lebensgewohnheiten und sozialem Umfeld befragt werden. Ziel ist es, Ursachen und Risikofaktoren der wichtigsten Volkskrankheiten zu untersuchen. Das sind unter anderem Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes, Demenz und Depressionen. Auch in Neustrelitz, dem Studienzentrum der Greifswalder Universitätsmedizin, nimmt die nationale Kohorte langsam Fahrt auf. In den nächsten Wochen erhalten die ersten, mithilfe des Einwohnermeldeamtes zufällig ausgewählten Bürger aus der Region ihre Einladungen zur Teilnahme.

„Die Studie befasst sich intensiv mit der Frage: Wie bleiben wir gesund und was macht uns krank?“, formuliert Sabine Schipf, die nordostdeutsche Projektmanagerin der Studie. Die Wissenschaftler wollen ermitteln, wie man die Krankheiten früher erkennen und sich besser schützen kann.

Das Untersuchungsprogramm beinhaltet Befragungen zur Lebensweise, zu Vorerkrankungen und zu gesundheitlichen Faktoren. Es werden Messungen von Größe, Gewicht, Körperzusammensetzung, Blutdruck, EKG, Handgreifkraft und körperlicher Aktivität durchgeführt. Der Zahnstatus, der Zuckerstoffwechsel und die Lungenfunktion werden untersucht sowie Aufmerksamkeits- und Gedächtnistests durchgeführt. Im Labor werden Blut- und Cholesterinwerte bestimmt. Die Untersuchungsergebnisse werden den Teilnehmern, sofern sie es wünschen, zur Verfügung gestellt.

• Mehr Infos:

www.nationale-kohorte.de

 



OZ

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