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Greifswald Große Brachfläche in der Greifswalder Innenstadt wird bebaut
Vorpommern Greifswald Große Brachfläche in der Greifswalder Innenstadt wird bebaut
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15:15 16.09.2018
Die Ecke Kapaunenstraße/Lange Straße wird wieder bebaut Quelle: Eckhard Oberdörfer
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Greifswald

Schwierige Eigentumsverhältnisse blockierten lange die Neubebauung der wohl prominentesten Brachfläche in Greifswalds Innenstadt. Jetzt soll investiert werden. Im Frühjahr wurden die nach der Wende  Ecke Lange Straße/Kapaunenstraße gewachsenen Bäume gefällt. Nun beginnt die Erschließung.

Zunächst müssen noch archäologische Untersuchungen erfolgen. Im Boden befinden sich Reste von Mauern und die Fundamente der Gebäude, die hier bis kurz vor der Wende standen. Zu der geplanten Errichtung von Plattenbauten kam es nicht mehr.

Zu den exakten Kosten und dem Termin der Fertigstellung des sogenannten Jacobiquartiers könne man noch nichts sagen, so der Sprecher der Investoren. Es handele sich um eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. Der in der Fassade dreigeteilte Bau soll künftig die Straßenecke betonen. Darunter entsteht eine Tiefgarage.

Grundstücke in der Innenstadt sind sehr begehrt. Aber die drei Grundstücke gehörten ursprünglich dem Greifswalder Immobilienunternehmer Torsten Abs, der in der Hansestadt allerdings nicht ein einziges Projekt zu Ende brachte. Seine Pläne für ein Kaufhaus oder betreutes Wohnen nahe der Jacobikirche blieben Ankündigungen.

Abs’ Grundstücke sind indes mit sehr hohen Krediten belastet. Das hat in Greifswald schon zu einigen Zwangsversteigerungen geführt. Wegen des hohen Interesses an Innenstadtgrundstücken steigen die Gebote, sprich die Grundstückspreise. 2012 reichten 258 Euro bei der Zwangsversteigerung für einen der 415 Quadratmeter des ersten Abs-Grundstücks des Jacobiquartiers. 2016 ersteigerte ein niedersächsischer Landwirt das zweite Grundstück (270000 Euro für etwa 680 Quadratmeter, rund 400 Euro je Quadratmeter). Den letzten kleinen Rest bekam der Bauer billiger (217 Euro je Quadratmeter).

Neben den steigenden Grundstückspreisen machte der enorme Anstieg der Baupreise Investoren zu schaffen. Experten gehen von einer Verdopplung seit 2008 aus. Nach OZ-Informationen ist Torsten Abs weiter in Greifswald im Hintergrund aktiv.

Oberdörfer Eckhard

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