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Greifswald Große Linien im Mittelpunkt

Theater Vorpommern stellt musikalisches Programm der neuen Spielzeit vor.

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Generalmusikdirektor Golo Berg freut sich auf die neue Spielzeit.

Quelle: Uwe Roßner

Greifswald. Der rote Faden wird ein anderer. Die bisherigen Maßstäbe sollen überflügelt werden. Das ist der Anspruch von Golo Berg, Generalmusikdirektor am Theater Vorpommern, für die kommende Spielzeit. Am Wochenende gab er Einblicke in das neue Programm.

Sieben Philharmonische Konzerte, drei Veranstaltungen mit dem Titel „Philharmonic +“, eine sehr britische Begrüßung des Jahres 2014 sowie zwei Kammermusiken stehen in der neuen Saison auf dem Plan.

Nicht mehr die Ostsee als europäische Musikregion, sondern die großen Entwicklungslinien der Musikgeschichte sollen bei den Konzerten im Mittelpunkt stehen.

Mit dabei ist die Uraufführung von „Hiob“ des zeitgenössischen mecklenburgischen Komponisten Manfred Wolf. Mit dem Oboisten Thomas Hecker, der Geigerin Mirjam Tschopp, der

Cellistin Christine Rauh und dem Pianisten Peter Rösel schickt Golo Berg spannende wie namhafte Solisten auf die Bühne.

Eine Entdeckung für ihn: Lilit Grigoryan. Innerhalb des Klavierworkshops von Prof. Matthias Kirschnereit von der Hochschule für Musik und Theater in Rostock (HMT) lernte er die junge Pianistin in der letzten Spielzeit in Stralsund schätzen. „Ich war von ihr begeistert. Das Publikum kann die Spielkultur ihrer Generation mit der von Peter Rösel innerhalb des kommenden Jahres vergleichen“, so der Direktor.

Neben dem neuen Format „Philharmonic +“ werde auch „Musik +“ fortgeführt, das sich an Schüler richtet. „Es liegen uns viele Anfragen von verschiedenen Schulen vor“, freut sich Golo Berg. Auch an der Zusammenarbeit sowohl mit der Greifswalder Musikschule als auch mit Festivals wie dem Nordischen Klang werde festgehalten.

Grundsätzlich stehe fest: Alle Kapazitäten des Philharmonischen Orchesters sind verplant. „Wir wollen unseren Beitrag für die Region leisten“, sagt Berg. Im Hinblick auf die Diskussion um die Zukunft der Orchester- und Theaterlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern meint er: „Ich bin nicht ganz sicher, ob alle wissen, was sie wollen.“ Bei einer Fusion könne das Philharmonische Orchester Vorpommern nur noch einen Bruchteil seiner bisherigen Verpflichtungen leisten.

Die Spielzeit wird am 13. September im Greifswalder Dom St. Nikolai mit Gustav Mahlers 2., der Auferstehungssinfonie, erfolgen. Mit dabei ist das Orchester der Opera na Zamku aus Stettin. „Es ist wichtig, die Städtepartnerschaft zwischen Greifswald und Stettin nachhaltig mit Leben zu erfüllen“, findet der Dirigent. Gustav Mahlers Werk habe dabei einen Anspruch der besonderen Art. „Ich hoffe, es bleibt nicht die einzige Zusammenarbeit.“ Uwe Roßner

 

OZ

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