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Grüne fordern Terrorschutz für Zwischenlager

Lubmin Grüne fordern Terrorschutz für Zwischenlager

Das Sicherheitskonzept der Energiewerke Nord für Lubmin verzögert sich weiter.

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In Halle 8 des atomaren Zwischenlagers Lubmin bei Greifswald lagern Castorbehälter mit hoch radioaktivem Abfall.

Quelle: Stefan Sauer/dpa

Lubmin. Das atomare Zwischenlager in Lubmin bei Greifswald soll besser gegen mögliche Terrorangriffe geschützt werden, doch der Betreiber spielt weiter auf Zeit. Das für 2015 angekündigte Sicherheitskonzept verzögert sich weiter, die Energiewerke Nord (EWN) prüfen noch immer eine Nachrüstung des Zwischenlagers.

„Es sind technische und konzeptionelle Vorfragen zu klären, bevor Entscheidungen zum weiteren Vorgehen getroffen werden“, heißt es aus dem Bundesumweltministerium auf eine Anfrage von Sylvia Kotting-Uhl, atompolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion im Bundestag. Sie fürchtet, dass es auch 2017 keinen Terrorschutz in Lubmin geben könnte. Die Bundesregierung müsse dafür sorgen, „dass die EWN schleunigst ein genehmigungsfähiges Sanierungskonzept vorlegen“, fordert Sylvia Kotting-Uhl. „Alles andere ist inakzeptabel.“

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) erkennt kein Defizit. Die Sicherheit des Zwischenlagers sei durch „temporäre Sicherungsmaßnahmen gewährleistet“.

Frank Pubantz

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