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Greifswald Gutshäuser – ein besonderer Schatz
Vorpommern Greifswald Gutshäuser – ein besonderer Schatz
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00:01 22.03.2017
Die Brennerei Zinzow im Süden von Vorpommern-Greifswald schrieb eine Erfolgsgeschichte. Quelle: Foto: Fellechner
Greifswald

Im neuen  Raumentwicklungsprogramm Vorpommern wird erstmals  etwas zur Kulturlandschaft stehen.

Mehr als 700 gibt es in Vorpommern: Ihre Nutzung war ein Schwerpunkt für Falck-Steffens

Dazu gehört ein Thema, das  in hohem Maße mit Christiane Falck-Steffens verbunden ist: Vorpommern hat mit über 700 Herrenhäusern die höchste Dichte für derartige Anlagen in Deutschland. Von denen befand sich in den 1990er Jahren ein großer Teil in einem sehr beklagenswerten Zustand.

„Es wäre ein Gewinn für die Region, wenn auch nur eine überschaubare Anzahl derartiger Anlagen gesichert und genutzt werden könnte“, sagt sie.  „Ich sehe dabei  erhebliche Chancen für Beschäftigungen und Aufträge für einheimische Handwerker und Dienstleister durch erforderliche Sanierungen und die Nutzung der Anlagen“, sagt die Amtsleiterin. Ein Gutachten habe das bereits vor längerer Zeit sehr beeindruckend belegt. Während Falck-Steffens’ Amtszeit gab es neun Workshops, die sich vornehmlich an ehrenamtliche Bürgermeister, Eigentümer, Interessenten und Behörden richteten.

„So wurden Zustand und kulturhistorischer Wert der Anlagen erfasst, Radrouten zu den Herrenhäusern etabliert  und ein Verkaufskatalog erarbeitet“, erzählt sie.  „Dieser fand sogar Interesse weit über Deutschland hinaus.“ Dank des Kataloges konnten zwei Drittel der Anlagen verkauft werden. Darunter die beeindruckende Anlage von Neetzow bei Jarmen. Heute ist das schlossartige Gebäude ein Hotel. Die wiederbelebte Gutsbrennerei Zinzow südlich von Anklam ist heute mit ihren Produkten auf jeder „Grünen Woche“ dabei, um nur zwei Erfolgsgeschichten zu nennen. „Eine sehr aktive 20-köpfige ehrenamtliche Arbeitsgruppe befasst sich auch künftig  aktiv mit den Gutsanlagen“, so Amtsleiterin Falck-Steffens.

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24 Jahre lang hat Christiane Falck-Steffens die Geschicke des Landesamtes für Raumordnung in Greifswald gelenkt. Nun geht sie in den Ruhestand. „„Wir haben Vorpommern vorangebracht““, ist Falck-Steffens überzeugt und verweist auf zahlreiche Aktivitäten zur Stärkung der Region.

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