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Greifswald HSG-Team verliert Heimspiel knapp
Vorpommern Greifswald HSG-Team verliert Heimspiel knapp
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00:01 15.11.2016
Robby Langbecker (M.) von der HSG Uni Greifswald blieb mit seinem Team gegen Baabe ohne Torerfolg. FOTO: Ronald Krumbholz

Greifswald Mit drei Niederlagen beendeten die Greifswalder Mannschaften das Wochenende in der Fußball-Landesklasse. Die HSG Uni rutscht dadurch auf Rang sechs ab. Der HFC ist Siebter, während der SV Puls nur Rang 13 einnimmt.

„Wir hatten viele gute Chancen. Ein Tor blieb uns leider verwehrt.Helmut Manthey, HSG-Trainer

HSG Uni Greifswald – SV Blau-Weiß 50 Baabe 0:1 (0:0). Das Spiel wurde gerade erst angepfiffen und schon wurde es gefährlich für die HSG. Die Antwort der Greifswalder folgte sofort, doch Dalhoff scheiterte freistehend vor dem Baaber Schlussmann. „Wir hatten im weiteren Verlauf einige Torchancen. Doch ein Treffer blieb uns verwehrt“, beklagte HSG-Trainer Helmut Manthey. Andre Reichel, der für den verletzten Martin Manthey ins Tor musste, musste kurz nach der Einwechslung hinter sich greifen. Gegen den platzierten Schuss ins Eck war er machtlos. Nur fünf Minuten später hätte es ein Eigentor der Gäste gegeben, doch der Ball trudelte knapp am Pfosten vorbei. Sowohl Roloff und Uteß, als auch Schönfeld hatten Möglichkeiten zum Ausgleich. Baabe blieb ebenfalls gefährlich in der Vorwärtsbewegung und hätte mit ein wenig mehr Konsequenz die Vorentscheidung herbeiführen können. Am Ende genügte ihnen aber auch der eine Treffer für den Dreier. Die Uni-Kicker spielten mit einer deutlich ansprechenderen Leistung als noch in der Vorwoche, vor dem Tor blieben sie allerdings zu unentschlossen.

HSG Uni: Manthey (46. Reichel) – Uteß, Schönfeld (85. Burmeister, Dalhoff (62. Ammar), Struck, Dosdall, Lohmann, Methling, Brinkmann, Roloff, Langbecker

Tor: 0:1 Wieser (49.)

HFC Greifswald – VSG Weitenhagen 3:5 (3:1). Der HFC Greifswald verspielte mit einer dilettantischen zweiten Halbzeit einen sicher geglaubten Sieg. Die Hengste gingen bereits relativ früh durch Tore von Robert Meckl und Rene Hoffmann in Führung. Weitenhagen ließ sich nicht beeindrucken und erzielte ein schnelles Anschlusstor. Kurz vor dem Halbzeitpfiff stand Außenverteidiger Mirko Behrens völlig frei. Er stellte durch einen platzierten Kopfball den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Die VSG nutzte in der zweiten Halbzeit die individuellen Fehler der Greifswalder und ging mit 4:3 in Führung. In der 87. Minute entschied die Schiedsrichterin auf einen umstrittenen Strafstoß, den die Weitenhagener nutzten.

HFC: Meckl – Paulun, Behrens, Hoffmann, Schmidt, Wodke, Czerwinski (79. Safakyildizi), Grzelka, Wiechmann (60. Teichmann), Ziegler, Tromm

Tore: 1:0 Meckl (9.), 2:0 Hoffmann (20.), 2:1 Naatz (28.), 3:1 Behrens (44.), 3:2 Falkenberg (53.), 3:3 Mercik (66.), 3:4 Ansorge (73.), 3:5 Suckow (87./Elfmeter)

SG Reinkenhagen – Greifswalder SV Puls 4:0 (2:0). Mit acht alten Herren auf den Transportsitzen, zehn Trainingsbällen im Gepäck, drei Thermoskannen Kräutertee und dem trotzigen Vorhaben, das Punktekonto endlich in den zweistelligen Bereich zu hieven, reiste der Puls-Tross zur SG Reinkenhagen. Die alten Herren wurden geschlossen ebenso bewegt wie die Trainingsbälle, die heiße Kräutermischung fand dürstende Abnehmer – nur mit dem zehnten Punkt wurde es nichts. Dafür hätte Georgiev eine seiner beiden Chancen in der Anfangsphase nutzen müssen, als er allein vor Keeper Prust an diesem scheiterte. Behrens hätte den Ball auf den Bulgaren schieben müssen, bevor dieser im Abseits stand. So hielt das Pulser Defensiv-Bollwerk die Null bis zur 30. Minute, als Felix Zimak das 1:0 für die Platzherren markierte. In der Folge zeigte sich, dass Lebenserfahrung und Dynamik im athletisch geprägten, sportlichen Wettkampf zu ungleichen Kontrahenten gezählt werden dürfen. Noch vor der Halbzeit schlugen die Reinkenhager Spieler mit 2:0 zu. Kurz nach der Pause folgten zwei weitere Einschläge, so dass die SG früh die Weichen auf Sieg stellte. Danach hielt Puls den Laden wieder dicht. Vorn fehlte bei zwei Versuchen von Chatschatrijan und Georgiev, die auf der Linie geklärt wurden, auch das nötige Glück, um zum Ehrentreffer zu gelangen.

Puls: Kluge – Hohmann, Carneiro, Nagel, Kuper, Knobbe, Förster (43. Hilker), Chatschatrijan, Behrens (60. Hübner), Veit (56. Voß), Georgiev

Tore: 1:0 Zimak (30.), 2:0 Jähnke (45.), 3:0 Kagelmacher (49.), 4:0 Lüdemann (56.)

Peter Rüdiger, Dirk Weder und Felix Ropella

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