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Greifswald HSG Uni rutscht in den Tabellenkeller
Vorpommern Greifswald HSG Uni rutscht in den Tabellenkeller
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00:00 27.10.2014
Lars Kampf (rot) entschied das Derby für den SV Sturmvogel Lubmin mit einem sehenswerten Distanzschuss. Quelle: Ronald Krumbholz

GreifswaldFußball. Landesklasse III. HSG Uni Greifswald - SV Sturmvogel Lubmin 0:1 (0:1). Die Kicker von der HSG Uni Greifswald mussten am achten Spieltag der Landesklasse III gegen den SV Sturmvogel Lubmin eine 0:1-Derbyniederlage hinnehmen. Stark ersatzgeschwächt stellte sich die Truppe von Coach Helmut Manthey fast von allein auf.

Auch auf dem Platz sollten die Sorgenfalten von Beginn an nicht kleiner werden. Bereits nach fünf Minuten zeigte Lubmins Angreifer Lars Kampf seine fußballerische Klasse, indem er Keeper Andre Reichel mit einem starken Fernschuss überlistete. Die HSG war sichtlich bemüht, Zugriff auf das Spiel zu bekommen. So konnte Felix Schittek nur wenige Momente nach dem Rückstand in die Spitze geschickt werden. Dieser konnte sich gegen den Lubminer Kapitän Rico Kusch behaupten, scheiterte aber mit seinem Heberversuch.

Die Gäste waren sich ihres guten Umschaltspiels bewusst und so hatten die Unikicker immer wieder Mühe, die Räume zuzustellen. Lubmin kam immer wieder zu Chancen, die aber entweder durch den tadellosen Reichel entschärft, oder ungenau abgeschlossen wurden. Auf der Gegenseite gar die größte Möglichkeit zum Ausgleich: Nach gutem Freistoß von Steffen Basinski kam Florian Nötzel frei zum Kopfball, konnte diesen aber nicht genau genug platzieren. So ging es dann mit dem knappen Rückstand in die Pause.

In der zweiten Halbzeit sollte sich das Spielgeschehen nicht immens ändern. Lubmin blieb weiter spielstark, die Greifswalder hatten hingegen zu wenig Ideen, gefährlich in die Spitze zu gelangen. Die beste Chance im zweiten Durchgang verzeichnete Max Bräuer, der in einen Flankenball von links sprintete, aber ebenfalls zu ungenau zielte. Auch wurde das Spiel zunehmend durch viele Zweikämpfe unterbrochen. Hier leisteten sich die Gäste die eine oder andere Diskussion mit der Unparteiischen. So wollten sie in der Schlussphase einen Foulelfmeter haben, den die Schiedsrichterin ebenso wenig gab, wie einen möglichen Handelfmeter für die HSG. Demzufolge blieb es bei dem knappen, aber nicht unverdienten Spielstand.

Durch dieses 0:1 warten die Unikicker weiter auf ihren ersten Heimerfolg in dieser Saison und müssen den Blick nun erstmal nach unten in der Tabelle richten. Der SV Sturmvogel Lubmin konnte dagegen den zweiten Platz in der Tabelle erklimmen.

HSG: Reichel — Brinkmann, Basinski, Holtfreter — Nötzel, Langbecker — Bräuer, Bode (72. Beyerhaus), Dosdall — Schittek, Rompczyk



Felix Schittek

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