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Greifswald Hafen Ladebow: Ausbaggerung kommt
Vorpommern Greifswald Hafen Ladebow: Ausbaggerung kommt
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08:10 27.04.2018
Blick zum Hafen Ladebow Quelle: P.Binder
Greifswald

Alle Genehmigungen sind da, die Ausschreibungen folgen in Kürze. Das Ende der Begrenzung des Tiefgangs für Schiffe auf 4,20 Meter mit Ziel Greifswalder Hafen Ladebow ist nahe. Fünf Meter sollen im Sommer wieder erreicht werden. Gleichzeitig baggert die Stadt das Hafenbecken aus.

„Bis Ende März haben wir einschließlich der Firma Weserpetrol 23000 Tonnen angelandet“, verdeutlicht Hafen-Geschäftsführer Michael Ott den Ernst der Lage. „Das ist genauso sehr schlecht wie im letzten Jahr. 2018 hat noch ganz gut begonnen, weil im Januar Dünger für die Halle der Firma Beiselen auf unserem Gelände geliefert wurde“. Dann verlief das Geschäft ganz mau. „Um Baustoffe und Getreide brauchen wir uns gar nicht zu bewerben. Da sind wir nicht wettbewerbsfähig.“ Bliebe es bei 4,20 Meter Fahrrinnentiefe wäre das Ende des Hafens Ladebow vorprogrammiert.

Fünf Meter sind nur ein Etappenziel. Als die Hafen- und Lagergesellschaft Greifswald (HLG) 2012 Ladebow für 25 Jahre pachtete, waren noch 5,70 Meter Tiefgang erlaubt. Das streben HLG und Stadt auch wieder an. Durch Anlage von Spülfeldern auf dem Gelände wird die Wirtschaftlichkeit von Baggerungen erhöht. Das Sediment aus dem Hafenbecken wird auf einem temporären Spülfeld gelagert, dass kurz vor der Fertigstellung steht.

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