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Hafenstraße: Millionen für Bodensanierung

Greifswald Hafenstraße: Millionen für Bodensanierung

Neues Wohngebiet wird vorbereitet / Altlasten werden beräumt, müssen aber nicht auf Sondermülldeponie

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An der Hafenstraße wirde derzeit der Boden ausgetauscht, damit hier Wohnhäuser entstehen können.

Quelle: Eckhard Oberdörfer

Greifswald. 2,2 Millionen Euro brutto Städtebaufördermittel investiert Greifswald in die Beräumung von Altlasten und die Sanierung des Bodens an der Hafenstraße. Dort soll ein neues Wohngebiet für etwa 1000 Greifswalder entstehen. Bis zu 4,50 Meter tief greifen Bagger, um Erde zu entnehmen.

„Der gesamte Bodenaushub ist ungefährlich“, erklärt Stadtsprecherin Andrea Reimann auf OZ-Nachfrage. Gerüchte, dass etwa 60 Prozent der Erde auf einer Sondermülldeponie gebracht werden müssten, seien falsch. Die 2,2 Millionen Euro entsprechen den Angaben zu Beginn der Arbeiten Anfang Dezember 2015.

Befürchtungen, dass nach dem Brand des stark schadstoffbelasteten Gebäudes von Rycky-Moden Ende März dieses Jahres ein erneuter Bodenaustausch stattfinden müsse, hätten sich nicht bewahrheitet. „Das ist nicht nötig“, sagt Andrea Reimann. „Die Bruchstücke werden aufgesammelt.“

Alles in allem geht es um rund sieben Hektar im Bebauungsplangebiet 55 zwischen der Marienstraße und der Straße An den Wurthen. Insgesamt zwölf Gebäude wurden beziehungsweise werden dort abgebrochen.

Vor allem sind das die Ruinen der mit Unterstützung durch Städtebaufördermittel an die Straße Sandfuhr verlegten Firma Greifswalder Technik GmbH. Ihr zwei Hektar großes Grundstück gehört nun der Stadt.

2,2 Millionen Euro für sechs Hekar entsprechen etwa 29 Euro je Quadratmeter. Befürchtungen aus dem Jahre 2010, dass der Preis, den die Stadt vom Berliner Petruswerk haben wollte, zu niedrig sei, waren also wohl unbegründet. Die Bürgerschaft hatte 2010 die Veräußerung von sechs Hektar (ohne Rycky-Moden) für 1,5 Millionen Euro, 25 Euro je Quadratmeter, beschlossen. Dabei wurde die nötige Schadstoffsanierung für eine Minderung des Kaufpreises für die noch nicht erschlossenen Grundstücke herangezogen. Das Petruswerk sollte auch das Bebauungsplanverfahren finanzieren, konnte aber die 1,5 Millionen Euro innerhalb der Frist nicht bezahlen.

Die Grundstücke sind attraktiv. Im benachbarten Wohngebiet Richtung Wohnresidenz kostet der Quadratmeter am Ryck schon mal 200 Euro.

Von eob

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