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Greifswald Hand in Hand schafft Geborgenheit
Vorpommern Greifswald Hand in Hand schafft Geborgenheit
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00:08 20.04.2018
Die Mädchen und Jungen können in der Kita frei wählen, womit sie sich beschäftigen wollen. Auch das Malen gehört dazu. FOTOS (6): PETER BINDER
Greifswald

„Hand in Hand“ – der Name ist in der idyllisch gelegenen Kindertagesstätte Programm. Jungen und Mädchen fassen sich beim Spielen an, nach einem Sturz auf dem Rasen sucht eine kleine Kinderhand die schützende große eines Erwachsenen. Große und kleine Hände liegen beim Hüpfen und Toben fest ineinander. Geborgenheit pur ...

In der Kita nahe der Christuskirche herrscht Idylle pur

Platzkosten

Krippe Ganztagsplatz: 157,05 Euro

Krippe Teilzeitplatz: 112,24 Euro

Krippe Halbtagsplatz: 91,51 Euro

Kindergarten Ganztagsplatz: 111,93

Euro

Kindergarten GT Vorschüler: 81,93 Euro

Kindergarten Teilzeit: 86,12 Euro

Kindergarten TZ Vorschüler: 68,12 Euro

Kindergarten Halbtagsplatz: 74,41 Euro

Kindergarten HT Vorschüler: 62,41 Euro

Seit knapp einem Jahr trägt die Einrichtung im Wohngebiet Schönwalde II in unmittelbarer Nachbarschaft des Stadtparks sowie nahe des Naturschutzgebietes Elisenhain den Namen. „Wir haben drei Jahre lang an diesem Profil gearbeitet, haben das Für und Wider verschiedener Namensvorschläge abgewägt. Am Ende haben wir uns mehrheitlich für diesen Namen entschieden“, erläutert Kita-Leiterin Anne-Marie Spießwinkel. Die Kita selbst gibt es bereits seit 21 Jahren. Anfangs gehörte sie direkt zur Christuskirche, seit neun Jahren ist der Träger die Kreisdiakonische Kita gGmbH.

In der evangelischen Kindereinrichtung werden 142 Mädchen und Jungen betreut, davon stehen 48 Plätze im Krippenbereich zur Verfügung. Das Erzieherteam um Leiterin Anne-Marie Spießwinkel besteht aus 23 pädagogischen Kräften, darunter vier männliche Kollegen. Außerdem gehören auch zwei Hausmeister und weitere Servicekräfte dazu. Die Kindergartenkinder sind in altershomogenen Gruppen untergebracht. Zur Kita gehört ein riesiges Außengelände mit vielen Bäumen, Sträuchern, Wiese, einem Rutschberg und zahlreichen Spielgeräten.

Die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes steht im Mittelpunkt des pädagogischen Konzeptes. „Wir sehen das Kind ganzheitlich“, betont Anne-Marie Spießwinkel. Der Leitgedanke der Mitbestimmung der Kinder werde in der Freispielzeit besonders deutlich. „Die Kinder können je nach eigenen Interessen und Fähigkeiten selbst entscheiden, mit wem, womit und was sie spielen möchten“, so die Leiterin. Das Kind lerne auf diese Weise lustvoll viele Dinge: Kontakte knüpfen, Regeln einhalten, sich ausdrücken, körperliche Geschicklichkeit, beobachten und nachahmen, Gefühle mitteilen und wahrnehmen, Konflikte lösen.

„Als evangelische Kindertagesstätte ist uns die religionspädagogische Arbeit wichtig. Sie begleitet die Kinder im gesamten Kindergartenalltag“, betont Spießwinkel. Nicht alle Kinder kommen aus religiösen Elternhäusern, aber alle wissen, nach welchen Prinzipien hier gearbeitet wird, fügt sie an. Dem Erzieherteam sei es wichtig, den Kindern positive Grunderfahrungen zu vermitteln, die Kinder sollen sich im Leben getragen fühlen. Ein Kind, das Liebe, Wertschätzung und Verlässlichkeit erfahre, sei auch in der Lage, Enttäuschungen zu verkraften und Spannungen auszuhalten.

Anne-Marie Spießwinkel verweist darauf, dass die Einrichtung eine Sprach-Kita sei. Durch den hohen Anteil von Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund würden in der Hand-in-Hand-Kita elf Sprachen gesprochen. „Neben deutschen Kindern haben wir hier Kinder aus Spanien, arabischen Ländern, Russland, Nigeria, Afghanistan, Finnland, der Ukraine, Ungarn und Eritrea“, so die Leiterin. Die Erzieher würden es als selbstverständlich ansehen, die unterschiedlichen Kulturen und Religionen vorurteilsfrei anzuerkennen und nach Möglichkeit im Kitaalltag mit einzubeziehen. „Die Arbeit hier im Team macht großen Spaß. Wir ergänzen uns gegenseitig und bekommen auch von den Eltern eine tolle Resonanz. Außerdem haben wir viele Kooperationspartner, die unser Anliegen bei der Bildung der Kinder unterstützen“, sagt Claudia Kiy, die im Krippenbereich tätig ist.

Zu den Kooperationspartnern gehören neben der Christuskirche und dem Berufsbildungswerk auch das Seminar für kirchlichen Dienst, aus dem viele Praktikanten kommen, die Feuerwehr und die Polizei, die Stadtwerke und die Universität. „Wir sind mit den Kindern auch ganz oft in der Stadt unterwegs, haben für den Tierpark zum Beispiel eine Jahreskarte“, erzählt die Leiterin. Auch Ausflüge ins Strandbad nach Eldena, auf die Insel Usedom oder nach Stralsund ins Ozeaneum gehörten dazu. Auch regelmäßig wiederkehrende Feste wie der Kindertag oder das Sommer- und das Martinsfest sind Bestandteil des Kindergartenlebens. In diesem Jahr wird das Sommerfest am 29. Juni sogar ein ganz besonderer Höhepunkt, denn erstmals wird es zusammen mit dem Gemeindefest gefeiert.

Unterstützung kommt bei Festen und Ausflügen von den Eltern. Der Elternrat der Kita trifft sich regelmäßig mit der Leitung. „Probleme besprechen wir immer auf dem kurzen Weg, damit sie schnell gelöst werden“, berichtet Yvonne Landmann, die seit vier Jahren zum Elternrat gehört.

Pädagogisches Konzept

Die Förderung der Persönlichkeit des Kindes steht im Mittelpunkt des pädagogischen Konzeptes. Das Kind wird ganzheitlich gesehen. Der Leitgedanke der Mitbestimmung der Kinder werde in der Freispielzeit besonders deutlich. Die Kinder können je nach eigenen Interessen und Fähigkeiten selbst entscheiden, mit wem, womit und was sie spielen möchten. Als evangelische Kindertagesstätte ist die religionspädagogische Arbeit wichtig. Sie begleitet die Kinder im gesamten Kindergartenalltag.

Elternrat

Der Elternrat trifft sich regelmäßig mit der Leitung der Einrichtung. Sorgen und Probleme werden auf kurzem Weg besprochen und schnell gelöst. Die Eltern wiederum unterstützen das Erzieherteam bei Festen und Feiern, ebenso bei Arbeitseinsätzen. Die Eltern loben vor allem die sehr gute Betreuung und Förderung der Mädchen und Jungen in allen Altersbereichen. Außerdem stehen die pädagogischen Mitarbeiter allen Fragen offen gegenüber und haben immer ein Lächeln im Gesicht.

Plätze und Öffnungszeit

142 Kinder werden in der Kita „Hand in Hand“ in Schönwalde II betreut, 48 davon sind Krippenkinder. 23 pädagogische Mitarbeiter um Leiterin Anne-Marie Spießwinkel sorgen sich um Bildung und Erziehung der Mädchen und Jungen in der Einrichtung. Zum Erzieherteam gehören vier Männer. Die Einrichtung gehört zur Kreisdiakonischen Kita gGmbH und ist voll ausgelastet. Für die Plätze gibt es eine Warteliste.

Geöffnet ist die Kita montags bis freitags von 6 bis 17.30 Uhr.

Cornelia Meerkatz

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