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Greifswald Handwerkerzeit in Kindertagesstätten
Vorpommern Greifswald Handwerkerzeit in Kindertagesstätten
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00:00 15.03.2013
Fliesenleger Steffen Niehoff arbeitet zurzeit in der Kindertagesstätte „Zwergenland“ im Ostseeviertel Ryckseite. Die Krippenkinder bekommen für 33 000 Euro ein neues Bad. Fotos (2): Peter Binder
Greifswald

Bauzeit in den Schulen und Kindertagesstätten der Stadt: Handwerker sanieren Bäder, setzen neue Fenster ein, dämmen und putzen die Fassade . . . Drei Millionen Euro stehen in diesem Jahr im städtischen Haushalt für die Werterhaltung der Einrichtungen zur Verfügung. Über eine halbe Million Euro davon fließt in die Nexö-Grundschule in der Warschauer Straße. Dort wird in vier Bauabschnitten das gesamte Gebäude wärmegedämmt. Ein Giebel ist bereits gedämmt, nur der Putz fehlt noch. Dafür muss es wärmer werden. Der zweite Bauabschnitt wird zurzeit eingerüstet.

Die Fassadensanierung einschließlich des Einbaus neuer Fenster mit integriertem Sonnenschutz ist auch für den nahe der Nexö-Schule gelegenen Hort Kunterbunt vorgesehen. Realisiert wird er, sobald es die Witterung zulässt. Kostenpunkt: ebenfalls eine halbe Million Euro.

Für Winfried Kremer, Leiter des Immobilienverwaltungsamtes, sind die Arbeiten überfällig, wie er in dieser Woche dem Bauausschuss mitteilte. Mittlerweile gibt es bei Schulen und Kindertagesstätten einen Sanierungsstau von 60 Millionen Euro. „Die jetzigen Sanierungen sind da eigentlich nur ein Tropfen auf den berühmten heißen Stein, aber immerhin deutlich mehr als in den Vorjahren“, sagte er auf Nachfrage der OZ.

Drei Kindertagesstätten — Zwergenland im Ostseeviertel Ryckseite, Petershagen in der Innenstadt und Inselkrabben auf dem Riems — erhalten neue Bäder. 30 000 Euro hat das Land als Fördermittel für die Kita „Zwergenland“ bereits bewilligt, die Gelder für die anderen beiden Einrichtungen sind beantragt, aber noch nicht genehmigt. Weiter auf Vordermann gebracht wird inzwischen in der Kita „Inselkrabben“ der Brandschutz. Kosten: 106 000 Euro.

Emsig gewerkelt wurde auch in der Kita „Knirpsenland“: Für 137 000 Euro wurde das Gebäude so hergerichtet, dass sich dort jetzt die Mädchen und Jungen aus der Einrichtung „Weg ins Leben“ wohlfühlen.

Der Umzug der Kinder war notwendig, da deren altes Haus abgerissen wird und an dieser Stelle das Studentenwerk eine eigene Kita errichtet.

Auch in der Ernst-Moritz-Arndt-Schule und der Erich-Weinert-Grundschule muss der Brandschutz den aktuellen Vorschriften angepasst werden. 200 000 bzw. 250 000 Euro sind dafür vorgesehen. In der Arndtschule werden für den ersten Teil der Arbeiten die Osterferien genutzt, weiter geht es dann im kommenden Jahr. In der Weinertschule wird während der Sommerferien Handwerkerlärm erklingen.

Anschließend, im Herbst, werden noch die Außenanlagen der Schule umgestaltet. Die Finanzierung erfolgt über Städtebaufördermittel.

Cornelia Meerkatz

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