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Hansering: Grüne wollen Radfahrverbot abschaffen

Greifswald Hansering: Grüne wollen Radfahrverbot abschaffen

Kritik kommt von der Kompetenz für Vorpommern.

Greifswald. Das Fahrverbot auf dem Hansering zwischen der Stralsunder Straße und dem Platz der Freiheit (Europakreuzung) sorgt für Diskussion. Die Grünen fordern freie Fahrt für freie Radler.

Das Verbot begründet die Stadtverwaltung mit der hohen Verkehrsbelastung auf der Strecke. Torsten Wierschin, der für die Grünen in der Bürgerschaft sitzt, kritisiert dieses Argument als nicht ausreichend:„ Eine hohe Verkehrsstärke im Innenstadtbereich bei Tempo 50 stellt für sich alleine aber noch keine konkrete Gefahrenlage dar.“ Weil die Wege neben der Straße sehr schmal seien, schlägt er vor, Fahrräder auf dem Hansering selbst zuzulassen. Außerdem setzen sich die Grünen dafür ein, den Verkehr auf dem Abschnitt zu verlangsamen. Lärm würde reduziert, der Überweg an der Knopfstraße sicherer. Die grüne Bürgerschaftsfraktion hat eine entsprechende Beschlussvorlage in die nächste Ausschussrunde eingebracht.

Die Kompetenz für Vorpommern (KfV) unterstützt eine Änderung der verkehrsrechtlichen Anordnungen in dem Bereich. Allerdings: Die Aufhebung des Radfahrverbotes auf dem Hansering halten die KfV-Politiker nicht für sinnvoll. Wie die Stadt sehen auch sie die Radfahrer einer zu großen Gefahr ausgesetzt. Axel Schmidt, Mitglied der Kompetenz, verweist darauf, dass im Zuge der Wallumgestaltung der kombinierte Rad- und Gehweg zwischen Europakreuzung und Loefflerstraße bis zum Fangenturm weitergeführt wird. Ab da an aber Radfahrer zu einem Fahrbahnwechsel quer über die Gegenfahrbahn des Hansering zu zwingen, damit dieser dann seine Fahrt bis zur Stralsunder Straße auf der Fahrbahn des Hansering fortzusetzen hat, bezeichnet er als „wenig sinnvoll“. Daher solle der Geh- und Radweg „konsequent in beide Richtungen auf der Innenstadtseite des Hanserings fortgeführt werden“, so Schmidts Vorschlag.

 



OZ

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