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Hansering: Streit um Parkplätze

Greifswald Hansering: Streit um Parkplätze

Die Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft Greifswald (WVG) will am Hansering weniger Parkplätze bauen als geplant. Statt der ursprünglich angedachten 150 Stellflächen sollen nur noch 105 entstehen.

Greifswald. Die Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft Greifswald (WVG) will am Hansering weniger Parkplätze bauen als geplant. Statt der ursprünglich angedachten 150 Stellflächen sollen nur noch 105 entstehen. Diese Aussage von WVG-Geschäftsführer Klaus-Peter Adomeit während der Sitzung des Hauptausschusses am Montagabend sorgte für Unmut. Die Parkplätze sind Teil der geplanten Wohnbebauung zwischen Brügg- und Kuhstraße.

 

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WVG-Chef Klaus-Peter Adomeit

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Andreas Kerath, Vorsitzender der SPD-Fraktion der Bürgerschaft ist empört. „Wir haben die Fläche an die WVG verkauft, weil es die Zusage gab. Jetzt wird der Deal einfach unterlaufen“, beschwert sich Kerath und fordert Nachbesserung. In der Innenstadt herrsche akuter Parkflächenmangel. Jörn Kasbohm, Fraktionschef der Linken, bezeichnet die Reduzierung der Stellflächenzahl als „schmerzlich“. „30 mehr oder weniger lösen das Problem in der Innenstadt aber nicht“, so Kasbohm weiter. Bürgerschaftsmitglied Christian Kruse (CDU) hält den Ärger für übertrieben: „Es ist illusorisch, dass jeder, der in der Innenstadt lebt, einen Parkplatz an der Wohnung hat.“

Hintergrund: Wer neuen Wohnraum schafft, muss eine bestimmte Anzahl an Stellflächen nachweisen. Im Falle der aktuell 96 geplanten WVG-Wohnungen sind das 96 Stellplätze. Die WVG baut sogar neun mehr als vorgesehen. Ursprünglich wurde dem kommunalen Unternehmen die Auflage erteilt, 40 Stellplätze mehr zu errichten. Auf dem jetzigen Baugelände befand sich bis 2014 ein Parkplatz.

Weil das Landesamt für Kultur- und Denkmalpflege Auflagen zum Bau erteilt hat, verkleinerte Adomeit das gesamte Projekt. Er verzichtet auf das oberste Geschoss und somit zehn Wohnungen. Den aktualisierten Plänen mit 96 Wohnungen erteilte der Hauptausschuss das gemeindliche Einvernehmen. Laut Adomeit sollen die Mieten pro Quadratmeter nach wie vor bei zehn Euro liegen. Der Aufsichtsrat habe den neuen Plänen jedoch noch nicht zugestimmt. Da europaweite Ausschreibungen erforderlich sind, rechnet Adomeit mit einem Baustart frühestens im September oder Oktober.

Von kat

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