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Herrenhufen wird bis 2014 ganz schick

Greifswald Herrenhufen wird bis 2014 ganz schick

Die Beseitigung der Altlasten im Gewerbegebiet Herrenhufen Süd wird wahrscheinlich 900 000 Euro billiger als geplant. Darüber informierte die Stadtverwaltung.Andererseits wird die Erschließung eine Million Euro teurer.

Greifswald. r. Unterm Strich „liegt derzeit allenfalls eine Überschreitung der Kosten von etwa 200 000 Euro vor“, sagt Winfried Kremer, Leiter des Immoblienverwaltungsamtes. Die Gesamtaufwendungen für die Erschließung des 35 Hektar großen Areals liegen bei rund 8,8 Millionen Euro. 6,8 Millionen Euro tragen Land, Bund und EU.

Dass die Schadstoff- und Altlastensanierung preiswerter kommt als befürchtet, das begründet die Stadt mit einem vorsichtigen Herangehen. Man habe von vornherein mit Mehrkosten gegenüber den Schätzungen gerechnet. Das sei eine Erfahrung aus der Erschließung des Bebauungsgebietes 42 (Schönwalde West/Kraftverkehrsgelände) gewesen. Diese wurde fast drei Mal so teuer als geplant, weil man mehr Altlasten vorfand als gedacht. Auch in Herrenhufen war das so. Unter anderem wurden weitere Fundamente gefunden. Sie stammten aus der Zeit, als hier noch Kasernen der Wehrmacht standen. Die Reserve für die Altlastensanierung musste aber im Fall Herrenhufen Süd nicht voll ausgeschöpft werden.

Insgesamt wurden beispielsweise schon 20 Gebäude beseitigt. Weitere folgen in den nächsten Monaten. Sie waren teilweise noch bis Ende letzten Jahres genutzt worden. Wie die Stadt weiter mitteilt, läuft die europaweite Ausschreibung für zwei neue Straßen sowie die Wilhelm-Holtz-Straße. Die Ausschreibung für die Herrenhufenstraße folge Ende April. Laut dem beauftragten Planungsbüro könnte nötigenfalls auf deren Ausbau verzichtet werden, wenn das geplante Geld nicht reicht.

Ende 2014 wird der Prozess der Umwandlung der Industriebrache in ein modernes Industrie- und Gewerbegebiet voraussichtlich abgeschlossen sein. Ursprünglich sollte das schon Ende dieses Jahres der Fall sein. Laut Stadt sind die gefundenen zusätzlichen Altlasten und die Beschwerden von Firmen gegen die Vergabe von Aufträgen die Ursachen der Verzögerung.

eob

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