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Greifswald Hier steht Kunst in der Stadt
Vorpommern Greifswald Hier steht Kunst in der Stadt
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00:00 12.12.2017
Greifswald

In der Hansestadt gibt es bereits einige Zeugnisse für Kunst im öffentlichen Raum. Wie Kunststudent Jakob Sperrle erläuterte, sei sie von der Kunst am Bau zu unterscheiden, die durch Auftraggeber veranlasst wird.

Im öffentlichen Raum gebe es „drop sculptures“, die im Atelier entstehen und überall stehen könnten und Kunst mit Ortsbezug, so Kunstprofessor Christian Frosch. Die gehörten an den Ort, auf dem sie stehen.

Zu bekannten Greifswalder Beispielen für Kunst am Bau gehören das Keramikrelief unter den Arkaden des Rathauses. Es wurde 1958/59 unter Leitung von Ilse Reinl gefertigt. 1981 entstand der Fackelträger von Armin Münch an der damaligen SED-Kreisleitung in der Loefflerstraße 70 (heute Wirtschaftswissenschaften).

Die 1980 aufgestellte Ziege von Stefan Thomas in einem Hof der Innenstadt erinnere daran, dass hier vor dem Flächenabriss der DDR auch Ziegen gehalten wurden. Beispiele für Kunst im öffentlichen Raum sind auch die „Natürlichen Schwingungen“ von Thomas Radeloff (1992) und die Holz-Metall-Stele von Eckhard Labs und Nils Dicaz in der Langen Straße (1996). Auch der Kubus „Schwarzer Basalt“ von Peter Lewandowski im Schuhhagen (2010) gehört dazu.

Auch auf privatem Grund gibt es solche Kunstwerke wie das Caspar-David-Friedrich-Denkmal von Claus Goertz (2010)

OZ

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