Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Greifswald Identitäre in den Unisenat gewählt
Vorpommern Greifswald Identitäre in den Unisenat gewählt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:27 21.04.2018
Das Hauptgebäude, der Tagungsort des Senats der Uni Greifswald Quelle: Wittkopf-Schade Sabrina
Anzeige
Greifswald

Zehn Greifswalder studentische Senatoren  „verurteilen jegliches Engagement von Angehörigen des Senats in der IB oder anderen rechtsradikalen Organisationen auf das Schärfste, da dies für uns mit dem Leitbild der Universität unvereinbar ist“. Das geht gegen  Franziska Gerbe, die an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät immatrikuliert ist.

Die IB habe sich zum Sammelbecken für Neonazis und Rechte aller Couleur entwickelt, heißt es in der Erklärung weiter. Die Senatoren entschudigen sich, dass Gerbe auch mit Stimmen aus ihren Reihen in eine Senatskommission gewählt wurde.  „Die IB habe sich zum Sammelbecken für Neonazis und Rechte aller Couleur entwickelt“, heißt es weiter.

Die mit 15 Kandidaten bei der Wahl im Januar 2018 angetretene Pro-Arndt-Liste konnte zwei Sitze im Senat erobern. Der Gründer, Politikwissenschaftsstudent Fabian René Fischer, bekam eine Stimme weniger als Franziska Gerbe. Er hat es nicht in den Senat geschafft. Auch er distanziert sich von der studentischen Senatorin und deren Engagement in der Identitären Bewegung und erwartet, dass sie zurücktritt. Fischer beteuert, ebenfalls vorher nichts gewusst zu haben. „Sie hat sich gemeldet und Interesse bekundet, bei uns mitzumachen“, erzählt er. Daraufhin habe man sich getroffen. In dem Gespräch habe Gerbe „normale konservative Positionen“ vertreten.

Franziska Gerbe sieht keinen Widerspruch in ihrer Arbeit als Senatorin und der Mitgliedschaft in der Identitären Bewegung. Die IB sei „weder verboten noch begründeterweise ein Beobachtungsobjekt des Verfassungsschutzes.“ Sie erwarte im Senat eine reibungslose Zusammenarbeit und Toleranz gegenüber anderen Meinungen, die sie selbst auch aufbringe. Von einem Verschweigen ihrer Aktivitäten in der IB könne keine Rede sein, da diese ihrer Ansicht nach für die Arbeit im Senat nicht von Bedeutung seien.

Oberdörfer Eckhard

Eine der bekanntesten Greifswalder Gaststätten der Nachwendezeit soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Das Haus steht seit sieben Jahren leer. Das Vorgehen der Stadt bei der Ausschreibung sorgt für Ärger.

16.04.2018

Wenige Minuten vor dem Abpfiff kassiert das Schult-Team das 1:2.

16.04.2018

Das Geld ist da, die Planung steht und doch passiert nichts. Damit die Arbeiten für den Radweg von Greifswald Richtung Loitz an der Landesstraße 261 beginnen können, fehlen Grundstücke.

21.04.2018
Anzeige