Volltextsuche über das Angebot:

13 ° / 8 ° heiter

Navigation:
Identitäre in den Unisenat gewählt

Greifswald Identitäre in den Unisenat gewählt

Zehn studentische Senatoren distanzieren sich in einer Erklärung von Franziska Gerbe. Die studentische Senatorin der Pro-Arndt-Liste ist Mitglied der als rechtsextrem geltenden Indentitären Bewegung. Gerbe fordert Toleranz.

Voriger Artikel
„Treffer“ steht immer noch zum Verkauf
Nächster Artikel
Fünf Kubikmeter Abfall im Jägerhofer Forst

Das Hauptgebäude, der Tagungsort des Senats der Uni Greifswald

Quelle: Wittkopf-Schade Sabrina

Greifswald. Zehn Greifswalder studentische Senatoren  „verurteilen jegliches Engagement von Angehörigen des Senats in der IB oder anderen rechtsradikalen Organisationen auf das Schärfste, da dies für uns mit dem Leitbild der Universität unvereinbar ist“. Das geht gegen  Franziska Gerbe, die an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät immatrikuliert ist.

 

Die IB habe sich zum Sammelbecken für Neonazis und Rechte aller Couleur entwickelt, heißt es in der Erklärung weiter. Die Senatoren entschudigen sich, dass Gerbe auch mit Stimmen aus ihren Reihen in eine Senatskommission gewählt wurde.  „Die IB habe sich zum Sammelbecken für Neonazis und Rechte aller Couleur entwickelt“, heißt es weiter.

Die mit 15 Kandidaten bei der Wahl im Januar 2018 angetretene Pro-Arndt-Liste konnte zwei Sitze im Senat erobern. Der Gründer, Politikwissenschaftsstudent Fabian René Fischer, bekam eine Stimme weniger als Franziska Gerbe. Er hat es nicht in den Senat geschafft. Auch er distanziert sich von der studentischen Senatorin und deren Engagement in der Identitären Bewegung und erwartet, dass sie zurücktritt. Fischer beteuert, ebenfalls vorher nichts gewusst zu haben. „Sie hat sich gemeldet und Interesse bekundet, bei uns mitzumachen“, erzählt er. Daraufhin habe man sich getroffen. In dem Gespräch habe Gerbe „normale konservative Positionen“ vertreten.

Franziska Gerbe sieht keinen Widerspruch in ihrer Arbeit als Senatorin und der Mitgliedschaft in der Identitären Bewegung. Die IB sei „weder verboten noch begründeterweise ein Beobachtungsobjekt des Verfassungsschutzes.“ Sie erwarte im Senat eine reibungslose Zusammenarbeit und Toleranz gegenüber anderen Meinungen, die sie selbst auch aufbringe. Von einem Verschweigen ihrer Aktivitäten in der IB könne keine Rede sein, da diese ihrer Ansicht nach für die Arbeit im Senat nicht von Bedeutung seien.

Oberdörfer Eckhard

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Greifswald
Dersekower sammelten 2016 bereits 2000 Unterschriften für den Bau eines Radwegs nach Greifswald.

Das Geld ist da, die Planung steht und doch passiert nichts. Damit die Arbeiten für den Radweg von Greifswald Richtung Loitz an der Landesstraße 261 beginnen können, fehlen Grundstücke.

mehr
Mehr aus Greifswald
Verlagshaus Greifswald

Johann-Sebastian-Bach-Str. 32
17489 Greifswald

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag
10.00 bis 17.00 Uhr
Freitag
10.00 bis 15.30

Leiterin Lokalredaktion: Katharina Degrassi
Telefon: 0 38 34 / 79 36 74
E-Mail: greifswald@ostsee-zeitung.de

Beilagen
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Physik,Kernphysik,Wendelstein,Plasmaphysik,Atome Teaser der den User auf die Themenseite führen soll image/svg+xml Image Teaser Wendelstein 7-X 2015-09-23 de Themenseite Wendelstein 7-X In der Fusionsanlage des Max-Planck-Instituts in Greifswald wird erforscht, ob sich die Kernfusion zur Energiegewinnung eignet. Hier finden Sie Artikel, Videos und viele weitere Informationen zum Thema.
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Lererbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.