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Im Krupp-Kolleg gibt es eine Woche der Höhepunkte

Greifswald Im Krupp-Kolleg gibt es eine Woche der Höhepunkte

Jeder Tag bietet viel: Von der Greifswalder Rede bis zur Ausstellung über die „Ideen 2020. Ein Rundgang durch die Welt von morgen“.

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Auf sieben großen Stelen werden sich die Besucher der Ausstellung informieren können.

Quelle: Norbert Michalke

Greifswald. „Das wird die aufregendste Woche in der Geschichte des Krupp-Kollegs“, verspricht Öffentlichkeitsarbeiterin Katja Kottwitz. Heute um 19 Uhr hält Prof. Peter Strohschneider die 29. Greifswalder Rede. Er ist der Präsident der wichtigsten Forschungsförderungsorganisation des Landes — der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Strohschneider ist Inhaber des Lehrstuhls für Germanistische Mediävistik in München. Sein Thema: „Überlegungen zur Bildung wissenschaftlichen Nachwuchses“. Ebenfalls heute hat das Kolleg die Ehre, den Greifswaldern eine Ausstellung der Helmholtz-Gemeinschaft zu präsentieren. „Ideen 2020. Ein Rundgang durch die Welt von morgen“ lautet der vielversprechende Titel. „Auf sieben großen Stelen finden Besucher Antworten auf große Herausforderungen der Zukunft“, sagt Kottwitz. „Sie wurden von Wissenschaftlern und Künstlern entworfen. Dank interaktiver Bildschirme kann jeder ,seine‘

Ausstellung entwerfen.“ Da geht es beispielsweise um das selbstbestimmte Leben im Alter, eine intelligente Energieversorgung, die Medizin der Zukunft und ein sicheres Internet. „Über 150 Forschungsprojekte werden vorgestellt“, wirbt Kottwitz. „Am Sonnabend, dem 6. Dezember, lädt das Kolleg zum ersten Familientag ein. Da gibt es Wissenschaft für die Kleinsten.“ Alle Grundschulen und Kindertagesstätten sind eingeladen. Abends ist noch eine Wissenschaftsshow unter dem Motto „Alle senden — wer empfängt?“ geplant. Zum Programm der Super-Woche im Kolleg gehört noch mehr. Morgen hält die Harvard Professorin Tamara Hundorova, sie ist auch Dekanin der Ukrainischen Freien Universität in München, die nächste Caspar-David-Friedrich-Vorlesung zum Thema „Ukrainian Postcolonial Exotics, or the Literary Post-Orientalism“.

Am 4. Dezember um 18 Uhr wird das langjährige Gesicht der deutschen Protestanten, Altbischof Wolfgang Huber, sprechen. Er war 2003 bis 2009 Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland. Aus Anlass des zehnten Geburtstages des Instituts für Evangelisation und Gemeindeentwicklung an der Universität Greifswald redet er über „Religionsfreiheit. Mission und Toleranz“.

Mehr Vorträge und Infos auf www-wiko-greifswald.de

 



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