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Greifswald In Eldena fliegen die Frisbees
Vorpommern Greifswald In Eldena fliegen die Frisbees
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00:05 02.08.2016

. Ungewöhnliche Aktivitäten konnte man am vergangenen Wochenende im Strandbad Eldena beobachten. Hier flogen statt der Volleybälle diesmal die Frisbee-Scheiben durch die Luft. Denn in der Hansestadt verankert sich mittlerweile eine neue Sportart, das Ultimate Frisbee.

Das Greifswalder Team Griffin´s Lehre veranstaltete dafür bereits zum dritten Mal das Turnier „Kleine SandGreiflichkeiten“. Insgesamt 16 Mannschaften aus ganz Deutschland kamen der Einladung nach und kämpften auf drei Feldern um den Wanderpokal, die Greifenkralle. Am Ende konnte der Titelverteidiger „Toni-Kroos-Stiftung“ mit 9:6 gegen „Exil-Kiel“ den Sieg erkämpfen.

Gespielt wurde im Mixed-Modus, bei dem Männer und Frauen gemeinsam auf dem Spielfeld stehen. Ziel ist es, die Frisbee-Scheibe durch Passen in die Endzone des gegnerischen Teams zu bringen, wo sie gefangen werden muss. Aber aufgepasst: Wer im Besitz der Scheibe ist, darf sich nicht bewegen.

Nachdem in einer Vor- und Zwischenrunde die stärksten Teams ermittelt wurden, trafen vier Mannschaften im Halbfinale aufeinander. Überraschenderweise setzten sich hier die Spielgemeinschaften vor den Vereinsteams durch. Im ersten Halbfinale gewann „Exil-Kiel“ gegen „Leipziger Allerlei“ mit 10:6. Gleichzeitig traten im zweiten Halbfinale die Vorjahressieger „Toni-Kroos-Stiftung“ gegen „Mr. & Mrs.

Smith“ an. Der Titelverteidiger, der Spieler aus Berlin und Kiel vereinte, setzte sich hier nur knapp mit 8:7 durch und marschierte ins Finale gegen die Kieler. Mit 9:6 behauptete die Spielgemeinschaft sich, holte verdient den Sieg des Turniers und behält damit auch den Wanderpokal „Greifenkralle“. Aber damit nicht genug: Die Stiftungsspieler konnten einen weiteren Preis entgegennehmen, nämlich den des Spiritsiegers. Hier wird das Team ausgezeichnet, welches sich am fairsten verhalten hat. Dafür bewertete jede Mannschaft ihre Gegner in Bezug auf den respektvollen Umgang, den so genannten „Spirit of the Game“.

Die Hansestädter „Griffin's Lehre“ stellten zwei Teams, die am Ende die Plätze 14 und 16 belegten. Dieses führte aber nicht zu schlechter Stimmung, denn für die Gastgeber des Ultimate-Frisbee-Turniers ging es auch darum, das Event gut zu organisieren und ein angenehmes Umfeld zu schaffen. Und dafür gab es Lob von allen Seiten: „Was hier von den Organisatoren geleistet wurde, ist überdurchschnittlich. Sie haben neben der Spielorganisation viel Aufwand in die Verpflegung gesteckt und durch viele weitere Details eine angenehme Atmosphäre geschaffen“, so Tobias Hecht von den „Ultimate Farmers“ aus Lüneburg.

Im Vorfeld hatten die Hansestädter auch viel Arbeit in die Umsetzung des Turniermottos „Strandräuber“ gesteckt, um die Dekoration des Turniergeländes entsprechend zu gestalten, aber auch eine Schatzsuche miteinzubauen. Auf dieser mussten die Teams mehrere knifflige Aufgaben lösen und den Weg zum Schatz finden. Diesen konnte schließlich das Team „Exil-Kiel“ in seinen Besitz bringen. Die neue Sportart Ultimate-Frisbee will den Turniergedanken mit einem fairen Umgang und liebevoller Umsetzung auch in die Hansestadt tragen. Die Greifswalder freuen sich über das Lob und werden auch im nächsten Jahr wieder die Frisbee-Scheiben in Eldena fliegen lassen.

Malte Bläring

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