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In Gesundheit liegt Zukunft

Greifswald In Gesundheit liegt Zukunft

Greifswalder Plasma- und Biotechnikum ist wichtig für Mecklenburg-Vorpommern.

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Dr. Wolfgang Blank.

Quelle: OZ

Greifswald. Das Projekt Greifswalder Bio- und Plasmatechnikum hat große strategische Bedeutung für Mecklenburg-Vorpommern. Das machte der Geschäftsführer der BioConValley GmbH, Dr. Wolfgang Blank, im Krupp Kolleg deutlich. Er stellte das Zukunftsfeld Gesundheit auf einer Technologie- und Industriepolitischen Konferenz der IHK Neubrandenburg vor. Blank ist auch Geschäftsführer des Greifswalder Biotechnikums.

Neben dessen Gebäude an der Pappelallee sollen in Zukunft Firmen der Gesundheitswirtschaft und Anwender der Plasmatechnologie eine Heimat in einem neuen 26-Millionen-Euro-Bau finden. Mit deren Hilfe lassen sich beispielsweise medizinische Geräte sterilisieren sowie die Heilung von Wunden beschleunigen. Diese Anwendungen ionisierter Gase (Plasmen) gehören zur Plasmamedizin, die in Greifswald über mehrere Projekte vorangetrieben wird.

Mecklenburg-Vorpommern will Gesundheitsland Nummer 1 werden, erinnerte der BioConValley—Geschäftsführer. Wie Blank berichtete, arbeitet schon jetzt jeder sechste Beschäftigte in der Gesundheitswirtschaft, im Bund ist es jeder siebte.

Er sieht große Chancen, dass es noch weit mehr werden. „Schon vorhandene Standorte sollten gesichert und ausgebaut werden“, meint Blank. „Wettbewerbsfähige Produkte und Dienstleistungen müssen entwickelt werden.“ Greifswald sei so ein strukturbestimmender Standort. Die Plasma- medizin gehöre zu den fünf für MV strukturbestimmenden Pfeilern der Gesundheitswirtschaft, die großes Potenzial für die Zukunft haben. Wie bei der Telemedizin sei ihre Bedeutung aber noch relativ gering. Es gebe erst drei Firmen, in der Telemedizin sind es zehn.

Als weltweit wohl einmaliger Standort der Plasmaforschung habe aber gerade Greifswald echte Zukunftschancen auf diesem Gebiet. Darum gehört das in Greifswald geplante Plasma- und Biotechnikum zu den besonders wichtigen Impulsprojekten.

„Risiken für die Entwicklung sind beispielsweise eine immer stärkere Regulierung und langwierige Zulassungsverfahren für neue Produkte“, schätzt Blank ein. Auch der Geburtenrückgang und die Abwanderung von Fachkräften gehörten dazu. Unterm Strich sieht Blank aber große Chancen für das Gesundheitsland MV.

eob

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