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Greifswald In der Brinkstraße soll ein Stadtteiltreff eröffnet werden
Vorpommern Greifswald In der Brinkstraße soll ein Stadtteiltreff eröffnet werden
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00:00 15.10.2014
Die Besetzergruppe nennt sich „Brinke-WG“. Quelle: Stefan Sauer
Greifswald

Die Initiative „Brinke 16/17 erhalten“ lädt am 18. Oktober um 13 Uhr zur Eröffnung des Stadtteiltreffs in der Brinkstraße 16/17 ein. Die Häuser sind derzeit besetzt (die OZ berichtete).

Der Demminer Bauunternehmer, dem das Gelände gehört, will sie abreißen und ein neues Haus bauen. Bis auf den Bioladen, der vor Gericht gegen die Kündigung kämpft, hatten alle Bewohner vor der Besetzung das Gebäude verlassen. Der Häuserkomplex habe sich zu einem Ort sozialer Begegnung entwickelt, heißt es in der Einladung. Ab 11 Uhr werde es ein buntes Straßenfest mit Live-Musik, Improvisationstheater, Kinderprogramm und vielem mehr geben, heißt es. Weitere Ideen für einen Ort des Austauschs, Kunst, Kultur, Kleingewerbe, Handwerk seien erwünscht.

„Da verschlägt es mir jetzt doch echt die Sprache“, kommentiert CDU-Fraktionschef Axel Hochschild. „Jetzt soll auf fremden Grund und Boden und gegen den Willen des rechtmäßigen Eigentümers ein ,Stadtteiltreff‘ eröffnet werden. Und zu diesem Geschehen auf einem Grundstück, dass den Besetzern nicht gehört, wird auch noch über das Rathaus eingeladen.“ Es sei unfassbar, dass über die Bürgerschaftskanzlei alle Fraktionen eingeladen wurden.

Auf der Sitzung des Hauptausschusses am Montagabend forderte der Christdemokrat deshalb auch, den Wunsch von Ulrich Rose (Alternative Liste) nach einem Runden Tisch zur Lösung der Probleme Brinke 16/17 nicht auf der Bürgerschafttssitzung Ende Oktober zu behandeln. Man könne sich doch nicht mit Straftätern an einen Tisch setzen. Für Rechtsstreitigkeiten sei in einem Rechtsstaat die Justiz zuständig und nicht ein Runder Tisch.

Hochschild wunderte sich zudem, dass Roses Vorschlag nicht im Hauptausschuss verhandelt wurde. „Das gab es noch nie“, sagte er. Laut Bürgerschaftspräsidentin Birgit Socher (Linke) sei es jedoch noch nicht klar, ob der Tagesordnungspunkt überhaupt behandelt werde. eob



OZ

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