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Isabell singt im Herbst auf dem Markt

Greifswald Isabell singt im Herbst auf dem Markt

Zweitplatzierte von „The Voice of Germany“ tritt beim Präventionstag auf. Auch Rockhaus sagte Konzert zu.

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Isabell Schmidt, Zweitplatzierte der Castingshow „The Voice of Germany“, trat im Dezember 2012 in ihrer alten Schule in Gützkow auf, sang dortvor Schülern und Lehrern ihren Erfolgssong „Heimweh“. Im Oktober steht sie auf dem Marktplatz in Greifswald auf d

Quelle: P.Binder

Greifswald. Jetzt steht es fest: Isabell Schmidt, Zweitplatzierte der Casting-Show „The Voice of Germany“ 2012, wird in ihrer Heimatstadt Greifswald ein Konzert geben. Am Abend des 4. September, dem diesjährigen Präventionstag in der Hansestadt, singt sie auf dem Markt. Eine Stunde zuvor besteht für alle Fans die Möglichkeit, sich in der Caspar-David-Friedrich-Filiale der Sparkasse ein Autogramm zu holen. Isabell löst damit ein Versprechen ein, das sie Oberbürgermeister Arthur König (CDU) im Dezember während ihrer Eintragung ins Ehrenbuch der Stadt gegeben hatte.

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Isabell Schmidt, Zweitplatzierte der Castingshow „The Voice of Germany“, trat im Dezember 2012 in ihrer alten Schule in Gützkow auf, sang dortvor Schülern und Lehrern ihren Erfolgssong „Heimweh“. Im Oktober steht sie auf dem Marktplatz in Greifswald auf d

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Eine Stunde dauert das Konzert mit Isabell Schmidt. Damit nicht genug: Im Anschluss wird die Gruppe Rockhaus auftreten. Die Band um Sänger Mike Kilian war einst in der DDR angetreten, die Puhdys abzulösen. Das gelang nicht. Dennoch etablierte sich Rockhaus in der Musikszene Anfang der 1980-er Jahre sehr schnell und war auch nach der Wende aktiv. Erst 2011 legte die Formation ihr neues Album „Treibstoff“ vor, aus dem natürlich Hits in Greifswald erklingen werden. Neben den Rockhaus-Gassenhauern singt die Band auch beliebte Klassiker wie „Ich liebe Dich“ oder „Disco in der U-Bahn“.

„Die Verträge für beide Konzerte haben wir unter Dach und Fach“, sagte Hans-Jürgen Dabels. Der 60-Jährige ist Dienstagabend für weitere drei Jahre als Vorsitzender des Präventionsvereins wieder gewählt worden. Bereits seit der Vereinsgründung vor 13 Jahren übt er diese Funktion aus.

Ziel des Präventionsvereins ist es, Projekte zu fördern, die sich gegen Gewalt und Ausgrenzung richten. Dafür wirbt Hans-Jürgen Dabels alljährlich nicht unbeträchtliche Summen bei Unternehmen der Region ein. Zu den geförderten Projekten gehörte in der Vergangenheit unter anderem das Jugendstück „Livia 13“ vom Studententheater Greifswald. Auch das von den Kunstwerkstätten initiierte „Greifswald ist bunt“ sowie eine Reihe von Maßnahmen an Greifswalder Schulen, wie das Antiraucherprojekt der Arndtschule, freuten sich bereits über finanzielle Zuschüsse des Präventionsvereins.

Insgesamt gab es 2012 sechs Einrichtungen, die finanziell unterstützt wurden.

Auch 2013 will der Förderverein dieses Engagement fortsetzen. „Dazu erwarten wir neue Anträge“, sagt Christine Dembski, Präventionsbeauftragte der Hansestadt. Auch sie arbeitet wieder im Vorstand des Vereins mit. Wichtig sei es, so Dembski, dass die Nachhaltigkeit bei solchen Projekten nachgewiesen werde. Außerdem sollten die Vorhaben aus der normalen Vereinsarbeit herausragen.

Was den Präventionstag 2013 betrifft, so wird es vor den Konzerten mit Isabell Schmidt und Rockhaus Präsentationen zu den Themen „Alkohol — wenig ist besser“ und „Sicher im Sattel“ des Landeskriminalamtes geben. Derlei Aktivitäten haben Tradition auf dem Markt. Der zurückliegende Präventionstag im September 2012 stand unter dem Motto „Coole Schule“ und lotste viele junge Leute aufs historische Pflaster. Im letzten Jahr hatte der Verein allerdings auf ein Konzert verzichtet und die dafür eingeplanten Mittel jenen Jugendinitiativen zugedacht, die aufgrund der Kreisgebietsreform keine Mittel mehr überwiesen bekommen hatten und in der Existenz bedroht waren.

Präventionsverein
Der Verein zur Förderung der

kommunalen Prävention wurde am

13. April 2000 in Greifswald gegründet. Ziel der zurzeit 25 Mitglieder

ist es, Projekte zur Vorbeugung, vor allem gegen Gewalt, zu fördern.


Auch 2013 soll das wieder geschehen: Wer ein interessantes Präventionsprojekt plant und dafür finanzielle

Unterstützung benötigt, kann unter Angabe von Förderzweck und -ziel

sowie einem Kostenplan anfragen

unter praevention@greifswald.de

Reinhard Amler

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