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Ist Opioidpflaster schuld am Tod einer 14-Jährigen aus Wolgast?

Wolgast Ist Opioidpflaster schuld am Tod einer 14-Jährigen aus Wolgast?

Wurde der Tod einer 14-jährigen Schülerin aus der Herzogstadt am Sonntag (die OZ berichtete gestern) durch ein stark wirkendes Schmerzpflaster ausgelöst?

Wolgast. Wurde der Tod einer 14-jährigen Schülerin aus der Herzogstadt am Sonntag (die OZ berichtete gestern) durch ein stark wirkendes Schmerzpflaster ausgelöst? Fakt ist, dass ein 16-Jähriger, der aus der Region stammt und bei der Polizei ein bisher unbeschriebenes Blatt ist, der Schülerin ein oder mehrere Opioidpflaster mit dem starken Wirkstoff Fentanyl verabreicht haben soll. Als die Polizei den jungen Mann am Sonntag vernehmen wollte, soll er versucht haben, solche Schmerzpflaster ins Gebüsch zu werfen.

Normalerweise erhalten solche verschreibungspflichtigen Spezialpflaster nur Patienten mit ganz starken Schmerzen. Das Opioid Fentanyl gilt als eines der stärksten Schmerzmittel in der Medizin. Es wirkt bis zu 120 Mal stärker als Morphin, das ebenfalls in der Schmerzmedizin zum Einsatz kommt. Schon eine geringe Dosis kann dazu führen, dass die Atmung zum Erliegen kommt. Ohne ärztliche Aufsicht erstickt der Konsument von Fentanyl. Erst Mitte April ist Pop-Gigant Prince an einer Überdosis des Medikaments gestorben.

Gegen einen 20-Jährigen, der in der Todesnacht mit dem Mädchen in deren Elternhaus zusammen war, laufen laut Staatsanwaltschaft dagegen keine Ermittlungen.

Der tragische Tod der Schülerin hat in ihrer Schule, dem Wolgaster Runge-Gymnasium, ihrem Freundeskreis und in den sozialen Netzwerken, in denen sie verkehrte, tiefe Bestürzung ausgelöst.

Cornelia Meerkatz

OZ

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