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Greifswald Jobmesse mit neuem Besucherrekord
Vorpommern Greifswald Jobmesse mit neuem Besucherrekord
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00:01 14.10.2016
Bei Anita von Cieminski (Mitte) informieren sich Samer Berkder, Lukas Konstantinides, Zakaria Swied und Alaa Alshikhali (v.l.) Quelle: Veronika Uhl

Greifswald. Ausbildung schön und gut, aber was verbirgt sich hinter Bandwurmwörtern wie Sozialversicherungsfachangestellte oder Verpackungsmittelmechaniker? Antworten gab es gestern für die Besucher der Jobmesse des Bildungszentrums in Greifswald (BiG) unter dem Motto „Ausbildung hat Vorfahrt“. Etwa 340 junge Leute kamen, gut doppelt so viele wie im vorigen Jahr, und ließen sich an den Ständen von 18 Unternehmen umfassend beraten und mit Informationsmaterial ausstatten. „Was für eine Bandbreite es innerhalb der Unternehmen gibt, vermuten die meisten Jugendlichen nicht“, sagte Jana Meyer vom Stand der AOK.

„Wir legen Wert auf einen übersichtlichen Rahmen und regionale Unternehmen, hauptsächlich aus der gewerblichen Wirtschaft“, erklärt Dorit Wehling, Geschäftsführerin des BiG. „Diese suchen schon Praktikanten und Auszubildende für das Jahr 2017.“ Lukas Konstantinides von der Fischerschule hatte sich mit seinen Freunden alle Stände angeschaut, „aber am besten fand ich die Bundeswehr und die Polizei.“ Das BiG hatte bereits im Frühjahr alle Klassen ab Stufe neun eingeladen. Erschienen waren Schüler von sieben Schulen, sowie Teilnehmer des Integrationskurses und Umschüler vom BiG.

„Die meisten sind zu jung“, merkt Danielle Lavrijsen, Azubi bei der Zuckerfabrik Anklam, an. „Sie sind hier, weil die Lehrer oder Eltern das wollen, stellen aber keine Fragen.“ Einen konkreten Plan hatte Syuzanna Vardazaryan schon, aber ihr Wunschberuf Schneiderin war auf der Messe nicht vertreten. „Kauffrau für Büromanagement fand ich auch interessant“, sagte sie. Mit dem Integrationskurs kam Alaa Alshikhali in die Ausstellungshalle. Er weiß schon genau, was er will: „Ich werde eine Ausbildung bei der Bank machen und danach zu den Großen in Deutschland gehören“, verkündete er lachend.

Veronika Uhl

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