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Greifswald Jovanovic ebnet GFC den Weg zum siebten Heimspielerfolg
Vorpommern Greifswald Jovanovic ebnet GFC den Weg zum siebten Heimspielerfolg
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00:10 20.02.2017

Die erfolgreiche Heimserie des Greifswalder Fußballclubs riss auch im Spiel gegen den Grimmener SV nicht. Beim 2:0- Heimsieg des Greifswalder Verbandsligisten, gespielt wurde auf dem Kunstrasenplatz, war Winterneuzugang Velimir Jovanovic maßgeblich an beiden Toren des GFC beteiligt. Das erste Tor erzielte er selbst. Beim zweiten drückte der Innenverteidiger der Grimmener, Arend, den Ball nach einem Schuss des 29-jährigen Jovanovic über die eigene Linie. Für den Serben offenbar ganz normal: „Es war eine Pflichtaufgabe, die wir erfüllt haben. Mehr gibt es nicht zu sagen.“

Starker Auftritt: GFC-Stürmer Velimir Jovanovic (M.) war an beiden Treffern beteiligt. Quelle: Foto: Peter Krüger

Die Greifswalder fingen mit Skupke auf der Rechtsverteidigerposition an, weil Stammverteidiger Marco Kröger nach der fünften gelben Karte gesperrt war. Beim Grimmener SV fehlte der Ex-Greifswalder Sven Berndt auf Grund der fünften Gelben und einige andere Stammspieler. Daher war Grimmen von Anfang an auf die Defensive bedacht, Nadelstiche sollten aber auch gesetzt werden. So hatte der Tabellenneunte der Verbandsliga nach 20 Minuten sogar die erste Chance im Spiel. Topstürmer Thomas Boljahn scheiterte aber an GFC-Keeper Person.

Der Greifswalder FC, der nach der 2:1-Niederlage beim Rostocker FC eine positive Reaktion zeigen wollte, erzielte nach 27 Minuten die Führung. Nach einer Flanke von Lösel verlängerte Sven Hartwig mit dem Kopf auf Jovanovic, der am Fünfmeterraum stand und den Ball mit dem Kopf im Tor unterbrachte. „Grimmen ist ein sehr gut organisiertes Team, das man erstmal auseinander spielen muss. Das hat in einigen Situationen gut geklappt“, sagt GFC-Trainer Hagen Reeck. Kurz vor dem Pausenpfiff gab es eine dieser gut gespielten Aktionen des GFC, doch Jovanovic köpfte den Ball nach Vorlage von Rohde über den Kasten der Grimmener hinweg.

Auch nach der Halbzeitpause übernahmen die Greifswalder das Spielgeschehen. Nach 52 Minuten erhöhten sie auf 2:0. Ein Traumpass von Sendroiu kam bei Jovanovic an und der Stürmer schoss den Ball am herausstürmenden Keeper Claas vorbei in Richtung Tor. GSV-Verteidiger Toni Arend verunglückte der Klärungsversuch und der Ball landete im eigenen Tor. Nach dem zweiten Treffer für den Greifswalder FC kamen die Grimmener nicht mehr zurück ins Spiel, während der Greifswalder FC munter weiter nach vorn agierte, doch das dritte oder sogar vierte Tor blieb aus. Mittelfeldspieler Sendroiu nach der Partie: „Bei den Bedingungen ist es immer schwer. Wichtig aber sind die drei Punkte, die wir so geholt haben.“

Kapitän Patrick Henkel war nicht ganz zufrieden mit der Leistung: „Wir haben hinten zu viel zugelassen und vorn waren wir nicht immer konsequent genug." Der Innenverteidiger der Greifswalder meinte vor allem die ausgelassenen hochkarätigen Chancen zum Ende der Partie, als Lösel, Jovanovic, Rohde und er selbst am Keeper oder Pfosten scheiterten. „Die Zielsetzung vor dem Spiel waren 40 Punkte.

Das Ziel haben wir erreicht und wir haben zu null gespielt. Deswegen bin ich zufrieden“, sagte Hagen Reeck nach dem siebten Heimerfolg seiner Mannschaft.

Greifswalder FC: Person, Berger, Henkel, Bütterich (71. Chougourou), Rohde, Sendroiu (71. Gellentin), Skupke, Simdorn, Lösel, Hartwig (83. Selchow), Jovanovic

Grimmener SV: Claas, Arend, Rambow, Müller, Boljahn, Klein, Schmidt, Jeschke, Brenz, Füsting, Bruch

Tore: 1:0 Jovanovic (27.) 2:0 Arend - Eigentor (52.)

Zuschauer: 227

Philipp Weickert

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