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Greifswald Jung und Alt tummeln sich beim Koserower Winterbaden
Vorpommern Greifswald Jung und Alt tummeln sich beim Koserower Winterbaden
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00:00 27.02.2017
Eisbader aus Ueckermünde und Zinnowitz sorgten für ein fröhliches Schlussbild beim Koserower Winterbaden. FOTOS (2): DIETMAR PÜHLER
Koserow

Als eine Nummer kleiner als vor Wochenfrist das Winterbadespektakel in Ahlbeck präsentierte sich am Samstagnachmittag das Winterbaden im Seebad Koserow. Zum vierzehnten Mal hatte die Kurverwaltung kälteerprobte Eisbader in das Bernsteinbad eingeladen und es kamen 37 Unerschrockene aus Ahlbeck und Zinnowitz, aus Wismar und Rechlin sowie die am weitesten angereisten aus Altenburg und Dresden.

37 Unerschrockene wagen ein Bad in der drei Grad kalten Ostsee

Mit den „Ueckermünder Iesboders“ war sogar eine größere Abordnung vom Haff an die Ostsee gekommen. Bunt kostümiert und damit passend zum Faschingswochenende stürzten sich die großen und kleinen Teilnehmer in die drei Grad kalte Ostsee. Bei angenehmen acht Grad Lufttemperatur und noch einem Rest Sonne am Himmel waren die Bedingungen ideal für die Winterbader.

Das sahen auch Karin und Klaus Pietler aus Zinnowitz so. Sie waren „Feuer und Flamme“ und das im wahrsten Wortsinn. Zum einen trugen sie eine grellgelbrote Kostümierung und zum anderen brennen sie für das Eisbaden: „Wir sind seit 19 Jahren Ganzjahresbader. Wir gehen jeden morgen um 8 Uhr in die Ostsee“, so Klaus Pietler. Seine Frau ergänzt: „Wir haben im Oktober 1998 damit angefangen und wollten mal sehen, wie lange wir das aushalten.“ Tja, und plötzlich war der erste Winter vorbei und die Pietlers nahmen immer noch ihr tägliches Bad in der Ostsee.

Längst gehören sie zum harten Kern der „Zinnowitzer Eiszapfen“, von denen unter anderem auch Carola Schiemanowski in Koserow ins Wasser stieg. Mit 77 und 78 Jahren zählten Karin und Klaus Pietler zu den ältesten Winterbadern in Koserow. Die jüngsten Teilnehmer waren gerade mal sieben und neun Jahre jung. Die neunjährige Lilly kommt ebenfalls aus Zinnowitz. „Meine Tochter wollte es mal ausprobieren“, erzählt Marlene Kruschinski. Das war im vergangenen Jahr und die beiden haben tapfer ihre Badesaison bis heute verlängert. „Wir waren auch schon in Trassenheide“, sagt die Mutti stolz.

Ihre Tochter Lilly sprang wie in Trassenheide als Krake verkleidet in das kalte Wasser. Wer leider fehlte, war Pittiplatsch, obwohl der Kobold in Ahlbeck noch sein Kommen nach Koserow angekündigt hatte. Jedoch hatte das selbstgenähte Kostüm von Burkhard Landgraf das Winterbadespektakel nicht überstanden. So musste der Eisbader aus Wismar auf ein Kapitänskostüm ausweichen. Dem Badespaß tat es allerdings keinen Abbruch.

Dietmar Pühler

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